HUDE - Das kleine Maskottchen Hudefix feiert Geburtstag – und alle feiern mit. Die 6. Huder Fantasie- und Märchentagen standen unter dem Motto „Hudefix sucht den Regenbogenfisch“, und so tummelten sich am Wochenende viele kleine und große Besucher in der Peter-Ustinov-Schule in einer märchenhaften Unterwasserwelt, die liebevoll und aufwendig gestaltet war.
Um Zutritt in das Reich des Regenbogenfisches zu erlangen, mussten die kleinen Meeresforscher auf einer Brücke ihr Geschick beim Angeln beweisen. Zur Belohnung gab es eine Schuppe des Regenbogenfisches, die dann als Eintrittskarte in die geheimnisvolle Unterwasserwelt diente. Dicke runde Kugelfische und kleine bunte Glitzertiere schaukelten durchs Wasser, fantasievolle Seepferdchen lugten hinter Wasserpflanzen hervor, lustige Wassertiere mit Brillen und Fische, die die Zähne fletschten – es gab eine Menge zu entdecken in der Huder Unterwasserwelt. Unterstützung bei der Fertigung der Dekoration hatte Peter Schlöndorff, der Erfinder der Fantasie- und Märchentage, in diesem Jahr erstmalig von den Huder Schulen und Kindergärten, darüber freute sich der „Macher“ besonders. Die Klasse 1b der Grundschule Wüsting und die orange Gruppe des Kindergartens Regenbogeninsel steuerten jeweils ein großes, farbenfrohes Aquarium zur Unterwasserwelt bei.
Am Ende des Labyrinths lockten Reichtümer die Kinder herbei, denn in einem alten Schiffswrack stand eine mit Sand prall gefüllte Schatztruhe, in der jedes Kind nach Gold graben durfte. Das Heben des Goldschatzes machte dem fünfjährigen Gianluca so viel Spaß, dass er die „Regeln der großen Piraten“ kurzerhand umschiffte, indem er verkündete, dass nicht nur Kinder, sondern auch Omas einen Goldklumpen mit nach Hause nehmen dürfen. Natürlich nur unter der Bedingung, dass er, Pirat Gianluca, diesen besagten Schatz heben dürfe.
Neben den schillernden Tieren hatten die freiwilligen Helfer auch eine Umweltecke eingerichtet, in der Müll und alte Dosen schwammen. „So soll es nicht aussehen“ mahnte ein grellgelbes Schild die Besucher.
Wer genug durch die magische Unterwasserwelt geschwommen war, konnte sich an den vielen unterschiedlichen Ständen schöpferisch betätigen und nach Herzenslust malen und basteln. Am Tisch von Anette Metzen wurden mit Oblatenbildern eigene Geschichten gestaltet, Sabine Janssen von der Huder Kunstschule gab den kleinen Künstlern kreative Anstöße, im Forum erzählte Tini Schlüter Geschichten vom Regenbogenfisch, und Gabi Junge zeigte fantasievolles Puppentheater. Die Kinderbauchtanzgruppe von Irmi Taege lud die Kinder zum Mittanzen ein. Hudes Bürgermeister Axel Jahnz, Schirmherr der Fantasie- und Märchentage, las den gebannt lauschenden Kindern Sonntagnachmittag eine Geschichte vor. Den krönenden Abschluss bildete am Abend ein Lichterfest, musikalisch begleitet von den „Huder Klostertrumps“.
Schlöndorff, der Schöpfer der Märchenfigur Hudefix, die gleichzeitig das Maskottchen der Huder Fantasie- und Märchentage ist, war sehr zufrieden mit dem sechsten Geburtstagsfest: ,,Die Märchentage haben sich etabliert und gehören fest zu Hude“. Schlöndorff dankte den vielen freiwilligen Helfern „hinter den Kulissen“, ohne die die Märchentage gar nicht zu schaffen seien und der Volksbank Hude für ihre Unterstützung.
