HUDE - Landrat Frank Eger hat Vertreter des Elternrates der Peter-Ustinov-Schule für den kommenden Dienstag, 24. Mai, zu einem Gespräch ins Kreishaus nach Wildeshausen eingeladen. Elternratsvorsitzende Anja Kipry reagierte auf das Gesprächsangebot mit Erleichterung.

„Wir werden in dem Gespräch um Unterstützung für unser Vorhaben bitten. Worte reichen hier nicht, Taten müssen folgen“, betont Kipry. Der Schulelternrat erwarte zum Antrag der Gemeinde Hude auf Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig eine positive Beschlussempfehlung des Landrates für den Kreistag am 30. Mai.

Man wolle sich mit dem Landrat nicht auf Diskussionen einlassen, die zum Gegenstand haben, ob die Zahlen der Haupt- und Realschüler in Hude ausreichend sind, erklärte Kipry. Der Schulelternrat sei davon überzeugt, dass sich bei den Anmeldezahlen für Haupt- und Realschule sowie fürs Gymnasium, wenn überhaupt, nur geringfügige Änderungen ergeben: „Diese Thematik betrifft nur die Gemeinde Hude und die Landesschulbehörde. Wir werden deutlich machen, dass wir es nicht gut finden, dass der Landrat versucht hat, diese Irritationen als Vehikel zu bemühen.“

Ferner werde der Schulelternrat eine Erklärung dafür verlangen, warum bei der mit deutlichem Elternwillen auf den Weg gebrachten, aber leider zur Zeit nicht genehmigungsfähigen IGS in Harpstedt sogar der Klageweg beschritten wird, der Huder Antrag, der ebenfalls mit einem klaren Elternwillen ausgestattet ist, möglicherweise noch nicht einmal die Antragsphase erreicht, weil die Zustimmung des Landkreises fehlt.

Insgesamt sei es im Interesse der Sache sinnvoll, Schärfe aus der Debatte herauszunehmen, so Anja Kipry. Daher freue man sich auf das Gespräch mit dem Landrat.