Hude - „Alle sind sehr dankbar, dass man da ist und hilft“, sagt Alexandra Schlenger über ihren Einsatz bei der Diakonie-Sozialstation in Hude. Die 20-Jährige aus Bookholzberg absolviert seit Anfang August ein Freiwilliges Soziales Jahr und ist vor allem in der Betreuung der Patientinnen und Patienten eingesetzt.
Die 20-Jährige hat es auch noch nicht bereut, diesen Weg gegangen zu sein. Gerade, wenn man noch nicht genau wisse, wie es nach dem Abitur weitergehe, sei dieser freiwillige Dienst eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren.
Alexandra Schlenger möchte beruflich etwas in Richtung Gesundheit machen, sagt sie. Eventuell ein duales Studium im Gesundheitsmanagement. Sie hatte in der Zeitung von dem freiwilligen Dienst bei der Diakonie gelesen und sich beworben. „Man bekommt in diesem Jahr einen ganz guten Einblick“, sagt die junge Frau.
Sie besucht jetzt täglich Patienten der Sozialstation, fährt mit ihnen zum Einkaufen oder zum Amt, geht mit ihnen spazieren. Oder es kommen Spiele auf den Tisch. Ganz wichtig sei für die Leute, dass da jemand zum Reden sei, sagt sie. „Wohin geht’s heute“, heißt es oft. „Die Patienten können bestimmen, was sie machen wollen.“ Ihr macht die Arbeit großen Spaß. Schnell lerne man, sich selber zu organisieren, sagt sie. Bewerbungen für das Freiwillige Soziale Jahr nimmt Pflegedienstleiterin Elisabeth Loch,
