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Sportabzeichen Erster Platz für ausgezeichnete Leistung

HUDE - Im vergangenen Jahr hatte es „nur“ für Platz neun gereicht, doch in diesem Jahr ist die Katholische Grundschule Hude ganz vorne mit dabei: Beim Sportabzeichen-Wettbewerb in Niedersachsen erreichten die 3. und 4. Klasse im Schuljahr 2010/2011 den ersten Platz und dürfen sich nun „Landessieger“ nennen.

Feierliche Ehrung

Stolz präsentieren die beiden Schulsprecher Annika Neumann und Vincent Galke ihren Mitschülern am Montag Pokal, Urkunde und Geldpreis. Zusammen mit Sportlehrerin Maria Janning haben sie die Auszeichnung am Freitag abgeholt – und zwar aus Hannover. Bei einer zentralen Feierstunde in der Akademie des Sports ehrten Stefan Porwok, Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Reinhard Rawe, Direktor des Landesportbundes, und Heide Sander, Vertreterin der Krankenkasse Barmer-GEK, die Gewinner.

Insgesamt hatten 870 Schulen am Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen. Aufgeteilt wurden sie in sechs Wertungsgruppen, darunter die Gruppe A mit Grundschulen mit bis zu hundert Schülern in den Jahrgängen 3 und 4. Innerhalb dieser Gruppen wurden die Schulen ermittelt, an denen sich im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl die meisten Schüler am Wettbewerb beteiligt haben – und natürlich das Sportabzeichen auch erfolgreich absolviert haben.

An der Katholischen Grundschule Hude waren das genau 24 von 24 Schülern. Die damaligen Dritt- und Viertklässler waren im Frühjahr 800 Meter gelaufen, 50 Meter gesprintet, zwei Bahnen geschwommen und hatten sich im Weitwurf bewiesen. Für diese reife Leistung erhielten sie neben sieben weiteren Grundschulen nun den Pokal.

Frühes Training

„Wir fangen hier früh an zu trainieren“, erklärt Maria Janning das gute Abschneiden. „Im Gegensatz zu vielen anderen Grundschulen lernen bei uns zum Beispiel schon die Erstklässler schwimmen.“ Auch in den Klassen 1 und 2 hätten daher viele Schüler bereits das Sportabzeichen geschafft. Im nächsten Frühjahr will die Schule wieder laufen, sprinten, schwimmen und werfen. Und auch der Geldpreis im Wert von 400 Euro soll für den Sport eingesetzt werden. In den kommenden Tagen wollen Lehrer und Schüler entscheiden, welche Turngeräte gekauft werden.

Stefanie Dosch
Stefanie Dosch Politikredaktion/Newsdeskmanagerin
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