HUDE - „Alles neu“ heißt es beim Reitclub Hude: ein neuer Vorstand, ein neuer Reitboden mit einer speziellen Schotter- und Sandschicht, begradigte Dressurvierecke und genau festgelegte Grenzen des Springplatzes. Damit nicht genug. Die Hindernisse wurden festgesetzt und müssen nicht mehr, wie bisher, für jedes Turnier aufgebaut werden, und am Rande des Platzes ist eine Holzbude entstanden. „Bis zu vierzig Mitglieder haben täglich im Schichtdienst dabei geholfen“, erklärte Pressewartin Stephanie Loos. An diesem Wochenende wird der neue Stolz des Huder Reitclubs eingeweiht. Nach einer vierjährigen Pause werden die „Huder Reitertage“ wieder ausgetragen. Das Spring- und Dressurturnier beginnt an diesem Freitag um 14 Uhr. Es wird am Sonnabend und Sonntag ab 8 Uhr fortgesetzt.
Die Vorbereitung war nicht leicht, denn kein heutiges Vorstandsmitglied war vor vier Jahren an der Planung beteiligt. „Aber wir haben es dann mit der Hilfe von den ,Älteren hinbekommen“, sagte Loos.
1200 Nennungen, also Anmeldungen für die einzelnen Prüfungen, hat der Verein registriert. 400 Teilnehmer werden sich auf dem neuen Springplatz einfinden. Die Prüfungen reichen bis zur Klasse M.
Los geht es am Freitag mit den Jungpferden. Von 14 Uhr bis 17.30 Uhr werden auf den Dressurvierecken Reitpferdeprüfungen, Dressurpferdeprüfungen und Eignungsprüfungen stattfinden. Auf dem Springplatz, der auf 50 x 75 Meter vergrößert wurde, gibt es Springpferdprüfungen der Klasse A, L und M. Am Sonnabend sind die älteren Pferde an der Reihe. Ab 8 Uhr geht es auf dem Hauptplatz mit Stilspringprüfungen bis zur Klasse L los. Ab 12 Uhr finden auf den Dressurvierecken Dressurwettbewerbe in der Klasse E, Dressurprüfungen in der Klasse L und A und Mannschaftsdressurprüfungen in der Klasse E statt.
Um 19 Uhr ruft der Verein zur offiziellen Einweihung des Platzes. Dazu hat sich der Vorstand etwas Besonderes überlegt: Es gibt vier eigens kreierte Cocktails, und er veranstaltet den hauseigenen Biathlon „Jump & Drive“. Dabei kämpfen Mannschaften mit jeweils zwei Teilnehmern um den Sieg: Zunächst reiten sie einige Meter, dann schiebt ein Teilnehmer den anderen in einer Schubkarre über den Platz. Schließlich fährt der Teilnehmer, der in der Karre saß, die letzten Meter mit einem Auto.
Am Sonntag geht es dann schon früh morgens, um 8 Uhr, wieder los. Auf dem Hauptplatz finden Springprüfungen in allen Klassen statt. Nach der Führzügelklasse ab 16 Uhr startet das Abschlussspringen der Klasse M mit Stechen, für das inzwischen 63 Nennungen vorliegen. In den Dressurvierecken starten ab 9 Uhr die Prüfungen der Klassen A bis M. Nach einer Mannschaftsdressurprüfung um den Hermann-Tönjes-Pokal in der Klasse A ab 13.30 Uhr geht es schließlich zum Ponyreiter-Wettbewerb über.
Bis zum Start der ersten Prüfung an diesem Freitag sind die letzten Arbeiten abgeschlossen, sagte Loos. Die neue Holzhütte werde als Meldestellen dienen. Loos und alle anderen Mitglieder freuen sich auf das Turnier: „Das wird richtig gut werden.“
