HUDE - HUDE - Mehr als einen Geburtstagskuchen gab es am Sonnabend für Elkes Welpenschule. Die Schule für Hunde feierte ihren fünften Geburtstag, und dazu hatte die „Schulleiterin“ Elke Schlöndorff einen Tag der offenen Tür auf die Beine gestellt. Viele Gäste brachten, statt Eintritt zu zahlen, Kuchen mit.
Schlöndorff bietet seit fünf Jahren Kurse für Hunde und deren Besitzer an. „Für mich ist das wichtigste, dass die Hunde gut sozialisiert werden“, erläuterte Schlöndorff. Gemeinsam mit den Hundebesitzern („die meisten Kunden sind zu Freunden geworden“) organisierte sie Vorführungen. So zeigte eine Gruppe auf dem Geschicklichkeitsparcours, wie gut ihre Hunde gehorchen: etwa beim Slalom, beim Sprung über ein Hindernis oder dem Balancieren über einen Kipp-Steg.
Am späteren Nachmittag bekamen die zahlreichen Gäste bei strahlendem Sonnenschein eine Vorführung mit Hund und Pony geboten.
Aber nicht nur Schlöndorff nutzte den Tag, um sich und ihre Schule vorzustellen, auch Heike Nienaber nutzte die Jubiläumsfeier, um ihre Praxis für Naturheilverfahren zu präsentieren. Ursprünglich hatte Nienaber ihre Praxis bereits im Mai Am Bahndamm 32 eröffnet, „aber ich hab‘ mit der offiziellen Vorstellung bis zum Tag der offenen Tür von Elkes Welpenschule gewartet“, sagte Nienaber.
Sie bietet ihren Patienten – den Hunden – Therapien der Naturheilverfahren. So hat sie in ihrem Programm: Homöopathie, Bachblüten-Behandlungen, Reiki und Phyto-Therapien (die Behandlung von Krankheiten mit Kräutern und Pflanzen). „Einige Tiere werden zu mir gebracht, die schon eine ärztliche Therapie hinter sich haben“, so Nienaber.
Beim Tag der offenen Tür präsentierte sich auch der Verein „Pflegeschutznetz“, der sich um Fund- und Abgabehunde kümmert. Der Verein versucht, solche Hunde weiter zu vermitteln, die aus den unterschiedlichsten Gründen kein Zuhause mehr haben. Die Hunde werden aufgenommen, zunächst in Pflegefamilien untergebracht und schließlich endgültig weitervermittelt. Auch eine Krankengymnastin (speziell für Hunde) stand den Besuchern Frage und Antwort.
Wer wollte, konnte seinen Lieblingsvierbeiner auch von einer Tierfotografin ablichten lassen oder einfach hundefrei klönen, Kuchen essen und einen Kaffee trinken.
