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Zirkus Mentalisten lassen Eltern staunen

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HUDE - „Gedankenmaschine an“, ruft Ines Rosemann, Direktorin des Zirkus Radieschen, den 15 Schülern der Grundschule Hude-Süd zu, die in einem Magierumhang gehüllt vor ihr stehen. Die hören aufs Kommando und fangen an zu summen. Rosemann schnappt sich einen Zuschauer, holt ihn auf die Bühne und lässt die kleinen Mentalisten seine Gedanken lesen – das Publikum klatscht begeistert. Diese Nummer ist nur eine von vielen Programmpunkten, die die Grundschüler zusammen mit dem Zirkus Radieschen in dieser Woche einstudiert hat. Vor dem voll besetzten Zirkuszelt zeigten sie Artistik und Zauberei.

Magie im Spiel war zum Beispiel, als Ines Rosemann eine Zuschauerin in die Manege holte und zwei Magierinnen mit Hilfe von nur fünf Zahlenkarten die gedachte Zahl der Frau errieten. „17“, waren sich die beiden einig und tatsächlich: 17 war die gesuchte Zahl. Verblüfft spendete das Publikum Applaus.

Beliebt bei den Zuschauern war auch die Stangenjonglage. Applaus gab es für die Trapezkünstler, die in waghalsiger Höhe ihre Kunststücke präsentierten. Der Atem des Publikums stockte, als sich die mutigen Artisten zur Menschenpyramide aufbauten.

Am Ende kamen Schulleiterin Birte Kempers und Konrektorin Marlene Holst auf die Bühne und sprachen ein großes Kompliment an alle Beteiligten der Zirkusvorstellung aus. „Die Kinder haben gelernt, dass mehr in ihnen steckt“, sagte Kempers.

In ihrer kurzen Ansprache erinnerte sie auch an das 40-jährige Bestehen der Grundschule. Im August 1972 sei die Schule in Betrieb genommen worden, unter der Leitung von Schulleiter Erich Witt. In den nächsten Jahren wurde die Schule Hude-Süd zum Vorbild in Sachen verlässliche Grundschule, und auch die 1996 gegründete Integrationsgruppe war eine Innovation. Danach verkündete die Schulleiterin, dass die Grundschüler 2061,50 Euro für das Kinderhaus Frieda in Togo gesammelt haben. Frei nach dem Motto: „Helfen statt Hausarbeit“. „Sie haben dafür im Garten und im Haushalt geholfen oder sind Gassi gegangen“, erklärte Kempers.

Nach der ersten Zirkusvorstellung ging’s auf dem Schulhof weiter: Neben Bratwurst und Popcorn gab es selbst gebackenen Kuchen von Eltern und der Bäckerei Spanhacke. Das bunte Programm hatte der Förderverein auf die Beine gestellt. Es folgte eine zweite Zirkusvorstellung, die ebenso gelungen war.

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