HUNDSMüHLEN - 60 Jahre nach ihrem Abschluss trafen sich nun ehemalige Schülerinnen und Schüler der Mittleren Handelsschule, die einst am Waffenplatz untergebracht war, zu einem Jubiläums-Klassentreffen bei „Wöbken“ in Hundsmühlen. „Wir treffen uns schon seit 20 Jahren immer einmal im Jahr – diesmal haben wir es etwas größer aufgezogen“, erzählt Inge Paul, die das Wiedersehen mitorganisiert hatte. Beim Mittagessen und beim Kaffee „war es sehr gemütlich und alle hatten sich viel zu erzählen“ berichtet sie. Zwischendurch machten die Teilnehmer eine Stadtrundfahrt.
Zum Jubiläum waren 15 der 35 früheren Schulkameraden angereist – unter anderem auch zwei Ehemalige aus Düsseldorf und Berlin. „Zwei leben in Kanada und den USA. Sie konnten leider nicht kommen“, erzählt Paul, die 1950 mit ihren Schulkameraden den Abschluss an der „MH“ gemacht hatte. „Die Abkürzung war uns immer zu langweilig – deshalb haben wir daraus ,Emma gemacht“, erzählt Paul mit einem Schmunzeln.
Volksschule Donnerschwee
Zwei ihrer früheren Lehrer als Ehrengäste konnten derweil ehemalige Schülerinnen und Schüler der alten Volksschule Donnerschwee, die im Jahr 1956 eingeschult worden waren, bei ihrem großen Klassentreffen begrüßen. Mit dabei waren die Lehrerin der ersten und zweiten Klasse, Ruth Ahlers geborene Domberg, und Martin Eschen, Lehrer der sechsten bis neunten Klasse.
„Schulleiter Hartwig Grote führte uns durch unsere alte Schule und informierte uns ausführlich über die vielen Veränderungen“, erzählt Ursula Kolb und fügt hinzu: „Im ,Weyenhof schloss das Treffen am späten Abend ab.“
Hauptschule Flötenteich
Nach 25 Jahren wollen unterdessen am Sonnabend, 15. Mai, um 15 Uhr auch ehemalige Schüler der Hauptschule Flötenteich auf ihrem ehemaligen Schulgelände in Ohmstede ein Wiedersehen feiern. Anschließend geht es in die Etzhorner Mühle. „Wir wollen möglichst viele zusammentrommeln, die 1985 die neunte Klasse abgeschlossen haben oder auch noch die zehnte Klasse gemacht haben und 1986 fertig geworden sind“, sagt Martina Eilts, die gemeinsam mit anderen Schulkameraden inzwischen 30 der rund 80 bis 90 ehemaligen Schulkameraden gefunden und eingeladen hat.
Anreise aus Rom zu weit
„Viele wohnen noch in der Region, aber einige leben natürlich auch weit verstreut in ganz Deutschland oder sogar im Ausland“, erzählt Eilts, die in den vergangenen Jahren viele alte Schulkameraden über Internet-Plattformen wiedergefunden hat. Eine Mitschülerin lebe beispielsweise in Rom. Sie könne aber leider nicht kommen, bedauert Eilts, die hofft, dass außer vielen alten Freunden auch einige Lehrer wie Schuldirektor Peter Oswald kommen werden.
