HUNTLOSEN - „Das passt genau in unser Konzept, denn wir wollen den Dingen immer auf den Grund gehen“, sagte Stefanie Born, Leiterin des Naturkindergartens in Huntlosen, nachdem Mitarbeiter und Kinder am Mittwoch vier prall gefüllte „Forscherkoffer“ entgegennahmen.
Mit Begeisterung halfen die Kleinen beim Auspacken. Große und kleine Lupen kamen zum Vorschein, Tropflaschen und Pipetten, Anleitungen auf Versuchskarten und kleine, überraschende Experimente in Wundertüten, zum Beispiel für den Bau von „Trinkhalm-Raketen“.
Richard Knoke und Melanie Dreyer von Ferchau Engineering aus Osnabrück brachten die Koffer vorbei. Ferchau unterstützt die gemeinnützige Aktion „Haus der kleinen Forscher“, die sich bundesweit für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik engagiert.
„Kinder sind in der Lage, von Grund auf neu zu entdecken und zu hinterfragen. Das können wir nur fördern“, sagte Richard Knoke.
Für jede der vier Gruppen des Naturkindergartens steht jetzt ein Forscherkoffer zur Verfügung. Damit macht es noch mehr Spaß, die Welt zu erkunden, immer neue Dinge auszuprobieren und zu entdecken. Das steht sowieso ganz vorne an im Naturkindergarten mit seinem großen Grundstück mit Bäumen, Pflanzen, Hügeln, Teich und Tieren.
Der Naturkindergarten ist voll belegt. Und auch nach den Ferien ist kein Platz mehr frei. „Es gibt sogar eine Warteliste“, so Stefanie Born. Sieben pädagogische Mitarbeiter kümmern sich um die vier Gruppen. Es gibt 60 Vormittagsplätze für Kinder im Alter von 12 Monaten bis sechs Jahren. Die 25 Nachmittagsplätze sind von Kindergartenkindern aus dem Vormittagsbereich und zum anderen von Hortkindern (bis elf Jahre) belegt.
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