Ohmstede/Nadorst - 270 Ohmsteder Grundschüler erlebten einen Tag mit Spiel und Spaß in der IGS Flötenteich. Für sie hatte der Wahlpflichtkurs Sport (zehnter Jahrgang) mit der Sportlehrerin Eva Reinert ein abwechslungsreiches Sportfest organisiert. Unter Anleitung der Jugendlichen tobten die Kinder der ersten bis vierten Klassen durch die IGS-Sporthalle. Es gab verschiedene Bewegungsstationen, aber auch Spiele mit Wettkampfcharakter.
Die eigenverantwortliche Einbeziehung der IGS-Schüler bei der Planung und Veranstaltung dieses Sportfestes gehört zu den Projekten der Kooperation zwischen dem Institut „Integration durch Sport und Bildung“ der Universität Oldenburg unter Leitung von Ulf Gebken, den Grundschulen Ohmstede und Nadorst sowie der Zirkusschule Seifenblase. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es laut Annegret Meyer (Fachbereichsleiterin Sport an der IGS), mit den älteren Schülern innovative Bewegungs- und Sportprojekte im schulischen Bereich zu entwickeln und umzusetzen. „Die Schüler eignen sich über diese Projekte viele soziale Kompetenzen an und lernen auch, ihre Freizeit mit anderen positiv und verantwortlich zu gestalten“, weiß Meyer.
Für die Grundschüler war es ein großes Ereignis, mit so vielen in einer großen Sporthalle zu sein, zu spielen und zu wetteifern. Für die IGS-Schüler war es eine große Herausforderung, die im Unterricht entwickelten Ideen für das Sportfest umzusetzen. „Wir haben viel Arbeit und Verantwortung. Wir arbeiten den ganzen Vormittag an den Stationen, erklären die Spiele und achten auf die Sicherheit und Einhaltung der Regeln. „Was richtig viel Spaß macht, ist das Anfeuern der Kleinen und sich mit ihnen über ihre Erfolge zu freuen“, sagt einer der Schüler aus dem Wahlpflichtkurs.
Annegret Meyer nennt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: „Erkenntnisse und Erfahrungen aus den praktizierten Projekten fließen sowohl in den Schulsport als auch in Sportassistentenausbildungen ein, für die das An-Institut gemeinsam im Austausch mit dem Fachbereich Sport und Freizeit der IGS Flötenteich ein Konzept entwickelt hat und an dessen Weiterentwicklung kontinuierlich arbeitet.“ Ziel der Kooperationspartner sei es, sich über die gemeinsamen innovativen Bewegungs- und Sportprojekte zu vernetzen, das Miteinander im Stadtteil zu stärken und Erkenntnisse für die weitere Entwicklung des Stadtteils im Bereich Sport, Spiel und Bewegung zu gewinnen.
