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IHK-Bundessieg fürs Tafelfreuden

Riesiger Erfolg für das Restaurant und Hotel „Tafelfreuden“ in Oldenburg: Vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Berlin wurde den Oldenburgern im Bundesfinale der IHK-Bildungspreis für Betriebe mit unter 50 Mitarbeitern verliehen.

In der Laudatio hieß es, „soziale Verantwortung und ein ganzheitlicher Anspruch in der Unternehmenskultur gehören im Tafelfreuden zum Standard, sowohl in der Mitarbeiterführung als auch im nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“.

Entscheidenderes Kriterium als etwa der Schulabschluss sei die Motivation. So gehörten Nachwuchsprobleme und Bewerbermangel „hier nicht zu den alltäglichen Problemen“.

Das Tafelfreuden erfahre „eine hohe Akzeptanz bei den Gästen, auch wenn die Dienstleistung einmal nicht ganz optimal gelingt; seit 1990 werden hier auch Menschen mit Migrationshintergrund – zurzeit Brasilien, Spanien, Bulgarien, Irak und Russland – erfolgreich in den Berufen Hotelfach, Restaurantfach, Fachkraft Gastgewerbe und Küche ausgebildet“. Auch Menschen mit Behinderungen würden qualifiziert. Um den Azubis ein breites Ausbildungsspektrum zu ermöglichen, stehe das Hotel und Restaurant im engen Austausch mit anderen Betrieben (z. B. regionalen Bio-Höfen und Kultureinrichtungen) und sende die Azubis je nach Neigung auch in andere Betriebe.

Das Preisgeld in Höhe von 6000 Euro spendete das Team mit je 3000 Euro an den Verein „Harfe“ und an die Oldenburger Einrichtung „Baumhaus“, zu der Wohn- und Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen gehören.

Beste Hauswirtschafter

Beim Hauswirtschaftlichen Wettbewerb, der von der Landwirtschaftskammer, dem Berufsverband der Meisterinnen und Meister in Niedersachsen und der BBS 3 an der BBS 3 veranstaltet wurde, stehen die Sieger aus dem dritten Lehrjahr fest. Gewonnen hat Natalie Sagkob vom EWE-Campus in Oldenburg. Platz zwei sicherte sich Johanna Knaak ebenfalls EWE-Campus, vor Julia Nöpel vom Ferienhof Heinemann in Wüsting.

Cassens hilft Schülern

Immer am letzten Donnerstag des Monats macht sich die Klasse 5e der Schule Borchersweg auf den Weg in die Stadt. Die acht Schülerinnen und Schüler, ihre Klassenlehrerin Britta Gronewold und Manuela Heitsch, die pädagogische Mitarbeiterin der Klasse, tauschen ihren Raum mit einem der Ausstellungsräume der städtischen Museen.

Unterstützt von der Künstlerin und Kunsttherapeutin Térez Fóthy haben die Jungen und Mädchen dort die Gelegenheit, aktuelle Ausstellungen oder Dauerausstellungen zu besuchen und sich ein eigenes Bild von den Exponaten zu verschaffen.

Die Besuche werden intensiv vor- und nachbereitet – bislang im Klassenraum, ab sofort im „Atelier Akktiv“. Atelier Akktiv steht dabei für: „Atelier für künstlerische und kunsttherapeutische Intervention“. Die riesigen Holzplatten für die Wand-Staffeleien hat die Firma Cassens Baustoffe kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Anschaffung von Farben, Pinsel, Farbwagen und vielem mehr hat Cassens ermöglicht. „Wir kennen die Schule Borchersweg seit vielen Jahren, sind jedoch immer wieder überrascht, welche tollen Projekte die Schule für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler auf die Beine stellt“, begründet Torsten Schneermann, Geschäftsführer der Firma Cassens, die Unterstützung.

Der stv. Schulleiter Carsten Perkuhn sagte: „Für uns war es sehr wichtig, einzelnen Schülerinnen und Schülern durch ein Kunsttherapeutisches Angebot in einem geschützten Rahmen wie dem „Atelier Akktiv“ Ausdrucks- und Entfaltungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, die ihnen so sonst nicht zur Verfügung stehen“.

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