Im Nordwesten - Fast 260 000 Euro beträgt der aktuelle Zwischenstand der NWZ-Weihnachtsaktion, und die Organisatoren sind sich sicher, dass die jetzt anstehende Hürde in der kommenden Woche genommen wird – rechtzeitig bevor der die Abschlussbilanz der Spendensammlung gezogen wird.

Das eingenommene Geld geht ohne jeden Abzug an das Projekt „Kiola“, ein geplantes Heim für behinderte Kinder und Jugendliche, die normalerweise in ihren Familien leben. Sie sollen in der neuen Einrichtung „Urlaub von der Familie“ machen können, während gleichzeitig die Eltern und Geschwister die Möglichkeit haben, etwas für sich selbst zu tun und sich von den Anstrengungen der Pflege zu erholen.

Inhaltlich ist das neue Heim an das Oldenburger Haus „Regenbogen“ angebunden, in dem Kinder mit Behinderungen betreut werden. „Regenbogen“-Heimleiterin Ute Dorczok ist auch Vorsitzende des „Kiola“-Vereins, der das neue Haus noch in diesem Jahr am Dohlenweg in Oldenburg bauen lassen will.

Betreiber wird anschließend das Diakonische Werk Oldenburg sein, zu dem auch das Haus „Regenbogen“ gehört.

Zu den besonderen Unterstützern der NWZ-Weihnachtsaktion gehört seit vielen Jahren das Oldenburger Unternehmen Vierol AG. Der Betrieb agiert im Bereich der internationalen Automobil-Zuliefererindustrie. Zum Aufgabenspektrum der Auszubildenden im ersten Lehrjahr gehört es, Projekte zugunsten der NWZ-Weihnachtsaktion zu entwickeln und umzusetzen.

Mit dem Verkauf von Waffeln und Plätzchen wurde bei firmeninternen Events Geld für die Weihnachtsaktion eingenommen – und mit einem ausgedienten Formel-1-Rennwagen von Toyota wurde im Famila-Einkaufszentrum Oldenburg-Wechloy gesammelt. Dazu wurde der Renner an einen Simulator angeschlossen, sodass gegen eine Spende schnelle Runden um den Hockenheimring gefahren werden konnten.

Jürgen Westerhoff