Sande - Wenn Margret Meinen an die vielen „Rabauken“ denkt, die sie im Lauf von mehr als 40 Jahren durch ihre Klassen „geschleust“, hat, muss sie schmunzeln. Nicht alle Schultage waren eitel Sonnenschein. Doch das ist nun egal, denn ab sofort hat sie immer Ferien: Sie wurde von der Oberschule Sande in den Ruhestand verabschiedet.
Direkt nach dem Studium der Hauswirtschaft, Geschichte und Erdkunde kam sie nach Sande. „Damals waren wir sechszügig“, erinnert sie sich. Zunächst Grund- und Hauptschule, fand später eine Trennung statt, es blieben Orientierungsstufe und Hauptschule, es folgten Haupt- und Realschule und heute die Oberschule. Überall mischte Margret Meinen mit, ließ sich im Fach Deutsch fortbilden, entwickelte Schülerfirmen, gründete die Schülerbücherei und war federführend in einer Kooperation mit dem Rotary-Club Jever-Jeverland zu Berufsorientierung.
Nun will Margret Meinen die Zeit mit ihrem Mann Dieter genießen. Die 63-Jährige freut sich auf mehr Zeit mit den Enkeln, will die Nähmaschine „aus dem Dornröschenschlaf“ befreien, mehr lesen, sich dem Garten widmen und den Indian Summer in den USA erleben.
