Altenoythe - Für die neunten Klassen der Altenoyther Heinrich-von-Oytha-Schule – Oberschule Friesoythe – stand jetzt ein handlungsorientiertes Training für ihre beruflichen- und sozialen Kompetenzen auf dem Stundenplan. Der freiberufliche Bildungsreferent Carsten Metz nahm sich für jede Klasse ausreichend Zeit, um mit den Schülern intensiv zum Thema Berufsorientierung zu arbeiten.
Bei dem Training ging es „gut zur Sache“. Die Schüler wurden herausgefordert und standen in vielen Übungen ihren „Mann“ und ihre „Frau“. Durch die Fremdeinschätzung eines Trainers konnten dabei viele Schüler erkennen, wie sie auf andere wirken. Schüler Timo Tapken berichtete anschließend, dass er dadurch viel über sich gelernt habe. Einige Eigenschaften und Handlungsweisen seien ihm so nicht bewusst gewesen.
„Im gesamten Training steht die Selbstbestimmung des Jugendlichen an erster Stelle“, sagte Carsten Metz. Der Jugendliche stehe bei allem im Mittelpunkt und solle lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln und Entscheidungen für sein Leben zu treffen.
Neben der friedlichen Bewältigung von Konfliktsituationen nahm die Erkennung von „Statusunterschieden“ einen großen Platz ein. Gerade im Hinblick auf eine Ausbildung sollte den Jugendlichen deutlich gemacht werden, was sie in der „Rolle eines Auszubildenden“ zu beachten haben.
Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung des Caritas-Sozialwerk/Hauptschulprofilierung und die Organisation durch die Sozialpädagogin Kira Döpke.
