Beim Spielenachmittag der Arbeiterwohlfahrt in Neuenburg ist Almuth Fangmann anzutreffen, denn in der Seniorenbetreuung engagiert sich die Rentnerin, die im Herbst das 70. Lebensjahr vollendet. Alle 14 Tage findet das Angebot für jedermann statt, eine von mehreren Veranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt für Senioren. In Grabstederfeld geboren, wurde 1942 Almuth Fangmann (geb. Säfken) in der Volksschule in Grabstede an der Hauptstraße eingeschult. Eindrücklich in Erinnerung sind ihr die Schuljahre während des Kriegs, in der so mancher Bombenalarm den Unterricht beendete.

Wie heute waren Lehrstellen knapp, als sie Anfang der 50er-Jahre aus der Schule entlassen wurde. Nach der Schulentlassung arbeitete sie zunächst im Lebensmittelgeschäft von Robert Janßen an der Hauptstraße in Grabstede. In Bockhorn folgte die Heirat mit Ehemann Klaus Fangmann 1961. Dann zog das Paar nach Ruttel, und Anfang der 70er-Jahre nach Neuenburg, wo sie in der Straße Lehmhörn ein Haus gebaut hatten.

Almuth Fangmann arbeitete viele Jahre als Betreuerin in der Werkstatt Jeringhave (früher als Beschützende Werkstatt bekannt), und dann noch einige Jahre bis zu ihrer Pensionierung in einer Polsterei in Ipwegermoor. Im Rentenalter ist sie bei der Arbeiterwohlfahrt aktiv – und organisiert auch in regelmäßigen Abständen Treffen mit den Ehemaligen der Volksschule Grabstede „A“. Mittlerweile sind die Teilnehmer dieser Treffen alle um die 70 Jahre alt.brw

Almuth Fangmann

Rentnerin