Harpstedt - Die IGS-Elterninitiative Harpstedt hofft mit dem Regierungswechsel in Hannover wieder auf „gute Aussichten“ für eine Integrierte Gesamtschule in Harpstedt und will das Engagement für einen IGS-Standort wieder aufnehmen. Das ist Ergebnis eines Treffens in der „Wasserburg“ in Harpstedt. Angesichts von 32 Interessierten – darunter Eltern,  Schulvertreter, Politiker – gab sich Sprecherin Regina Huntemann zuversichtlich, dass die Bewegung neu belebt werden könne. Auch an der Schule werde sich mit dem Thema beschäftigt.

Beim Treffen stellte Huntemann die IGS-Initiative vor und ging auf Aussagen im rot-grünen Koalitionsvertrag in Niedersachsen ein: Gesamtschulen sollten danach auch vierzügig und bei „Sicherstellung der qualitativen Voraussetzungen“ in besonderen Fällen dreizügig möglich sein. Zwar müsse die Umsetzung im Erlass noch erfolgen – doch bis dahin will die Initiative bereits wieder aktiv werden, Eltern informieren und Mitstreiter gewinnen: Neue Eltern- und Schülerjahrgänge seien nachgewachsen. Am Mittwoch sei es auch darum gegangen, sich gemeinsam bewusst zu machen, was die IGS bedeute, so Huntemann: so für Harpstedt eine langfristige Sicherung der Schule und für Schüler eine „andere Art des Lernens, eine Schule für alle“.

Für Mittwoch, 13. März, 20 Uhr, ist nun ein nächstes Treffen geplant. Dann soll es um die Gestaltung eines neuen Info-Faltblatts und Planung der nächsten Schritte gehen.