Friesoythe - „Inklusion ist das Thema der Zukunft“, sagte Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg auf der Sitzung des Schulausschusses am Mittwochabend im Rathaus. Hierbei gilt es, Menschen mit Behinderung gleichberechtigt in die Gesellschaft zu integrieren. „Die Umsetzung bringt Herausforderungen mit sich“, sagte Wimberg weiter. Dazu gehöre auch die Einführung inklusiver Schwerpunktschulen in der Stadt. Diese sind nötig, da ab dem Schuljahr 2013/2014 Schülern mit Förderbedarf der Zugang zu Grundschulen ermöglicht werden muss. Mit CDU-Mehrheit wurde beschlossen, dass zum nächsten Schuljahr folgende Schwerpunktschulen eingerichtet werden sollen: Marienschule Friesoythe und Gerbert-Schule Altenoythe für Schüler mit Körperbehinderungen, Grundschule Gehlenberg und Schule „Am Markatal“ in Markhausen für Schüler mit Hörbehinderungen und die Grundschule Kampe für Schüler mit Sehbehinderungen.
Die SPD lehnt diese Einteilung ab. „So stülpen wir uns ein künstliches Korsett über“, sagte SPD-Ratsfrau Marlene Altevers. Man wünsche sich mehr Freiheiten in den Entscheidungen.
