Berne - Vor sieben Jahren fand in der Comenius-Schule Berne die Erstinspektion statt. Damals bekamen die Lehrkräfte attestiert, dass an dieser Grundschule sehr gut gearbeitet werde. Jetzt bescheinigten zwei Inspektoren des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) der Schulleiterin Isabell Meyer und ihrem Team, dass dieses Ergebnis bestätigt werden konnte. Mehr noch: die Schule sei permanent weiterentwickelt und auf einem hohen Standard gehalten worden. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Im Rahmen der Inspektion waren Eltern, Mitarbeiter, Schüler gehört worden. Danach verschafften sich die Inspektoren in der Berner Comenius-Schule einen eigenen Überblick über das Geschehen. Sie sondierten die Arbeitspläne, nahmen Akteneinsicht, begutachteten die Pinnwände, auf denen schulinterne Prozesse veranschaulicht wurden, und erlebten hautnah den respektvollen und herzlichen Umgang miteinander. In Berne werde auch im Unterricht auf einem hohen Niveau gearbeitet, gab Isabell Meyer das Urteil der Inspektoren wider. Für sie und ihr Team gelte es nun, die Arbeit in allen Bereichen immer wieder zu überprüfen und zu hinterfragen. „Qualitätssicherung ist ein ständiger Prozess, der jederzeit auf dem Prüfstand stehen muss“, weiß auch die Schulleiterin.

Die vier Aufgabenfelder „Schulentwicklung steuern“, „Zusammenarbeit gestalten“, „Bildungsangebote bewerten“ und „Curriculum verbessern“ hatte die Comenius-Schule von den Inspektoren vorgegeben bekommen. Zwei weitere durften sich das Kollegium noch aussuchen. Das erste betraf die Entwicklung der Organisationsstrukturen und -abläufe durch die Schulleitung, das zweite den reibungslosen Übergang von der KiTa in die Grundschule und von der Grundschule zu weiterführenden Bildungseinrichtungen.

Zweimal bekamen die Berner Pädagogen attestiert, dass die Prozesse entwickelt sind, viermal, dass alles bereits gesichert eingeführt wurde. Das heißt, dass an dieser Schule Kinder, Zusammenarbeit und Lehrinhalte in gleicher Weise hervorragend gefördert werden, so Isabell Meyer.

Natürlich gilt es nun, das Niveau zu halten und ständig weiterzuentwickeln, so z.B. durch eine noch detailliertere Priorisierung der umzusetzenden Maßnahmen und durch eine noch genauere Dokumentation der Arbeit in den Teams.

Die gute Führung der Schule und die klare Zuordnung von Zuständigkeiten wurden von den Inspektoren besonders hervorgehoben.

Die Kinder und die Lehrkräfte gehen hier gerne zur Schule, das ist ihnen nicht verborgen geblieben. Dass dies auch in den kommenden Jahren so bleibt, daran wollen die Mitarbeiter in der Comenius-Schule arbeiten. Dabei werden sie bestrebt sein, weiter auf hohem Niveau im Sinne aller zu agieren. Dann können sie auch weiterhin den Lernerfolg der Kinder sichern und auch einer nächsten Inspektion ganz gelassen entgegensehen.