Ganderkesee - In dieser Woche hatte das Gymnasium Ganderkesee Schulinspektoren zu Gast. „In diesen Tagen hat sich gezeigt, dass wir als ein Team funktionieren – Eltern, Schüler, das Kollegium und die Schulleitung. Deshalb ist das Ergebnis so gut ausgefallen“, sagte Lehrerin Gabriele Lüschen am Freitag.

Fünf Inspektoren – ehemalige Lehrkräfte – des Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung hatten fünf Bereiche unter die Lupe genommen: „Schule organisieren“, „Curricula entwickeln“, „Individuell fordern und fördern“, „Schulentwicklung gestalten“ und „Kooperation mit Schulen“. Das Inspektorenteam wohnte jeweils 20 Minuten verschiedenen Unterrichtseinheiten bei, zudem mussten die Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern und Schüler den Prüfern Fragen beantworten. Das Gymnasium Ganderkesee gehört zu den 20 Schulen in Niedersachsen, an denen die Pilotphase der „neuen“ Schulinspektion stattgefunden hat.

Das Ergebnis sei eine Qualitätseinschätzung, keine Bewertung, sagt Schulleiterin Dr. Renate Richter. Und den Einschätzungen zufolge zeichnet sich das Gymnasium durch Qualität aus. In der Rückmeldung heißt es beispielsweise zum Punkt Schulorganisation: „Die Maßnahmenplanung wird zum Teil vorbildlich umgesetzt.“

Im Bereich Schulentwicklung gab es ein Sonderlob. Die Stärke des Gymnasiums sei die Anpassung an sich verändernde Bedingungen. Überzeugend sei zudem die Kooperation mit den Grundschulen, die Zusammenarbeit mit der Oberschule zeige auch Früchte. Eine Formulierung in der Rückmeldung, die die Schulleiterin Dr. Renate Richter besonders freut: „Wir haben die Schule als sehr freundlich empfunden.“ Schüler und Lehrer hätten zudem verstärkt noch einmal darüber nachgedacht, was die Schule ausmacht.

Auch die Eltern freuen sich über die positiven Rückmeldungen. „Wir können das Ergebnis unterstreichen“, sagte Elternvertreterin Katrin Keltsch. Sie habe als Mutter gefreut, dass sich das Gymnasium durch wertschätzendes und sozial kompetentes Verhalten auszeichne.