Petersfehn - Jetzt hat es die Grundschule Petersfehn auch schriftlich: Viele Zahlen, Daten und Fakten hat das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) der Einrichtung übermittelt. Diese hatten vier Schulinspektoren Mitte Dezember erhoben. Das Besonderes daran: Die Grundschule war zuvor als Pilotschule für den so genannten „Pretest 2“ ausgewählt worden. Damit sollte ein neues Verfahren der Schulinspektion getestet werden.
Und dieses kam in der Grundschule gut an – und das nicht allein wegen der „durchweg guten Beurteilung“, wie Schulleiterin Rita Schorling berichtet. Sie hob vor allem das im Vergleich zur ersten Schulinspektion „sehr verschlankte System“ hervor. Auch gebe es keine Noten wie bei der ersten Schulinspektion, so Schorling. Anders als beim ersten Mal im Jahr 2011 seien die Inspektoren viel kooperativer aufgetreten. Und noch etwas sei neu an dem Verfahren: Die Deutungshoheit über das Datenmaterial bleibe bei der Schule. „So können wir selber entscheiden, welche Impulse aus dem Abschlussbericht aufgegriffen werden.“ Das stehe nun in Petersfehn an, kündigte die Schulleiterin an, dass das Kollegium die Erkenntnisse nun umsetzen müsse. Ziel sei die kontinuierliche Verbesserung der Schulqualität.
Sehr positive Rückmeldungen habe es auch zur Zusammenarbeit der fünf Grundschulen im Kooperationsverbund gegeben. Auch sei beispielsweise der besonders wertschätzende Umgang der Lehrkräfte mit den Schülern sowie das respektvolle Miteinander der Schüler von den Inspektoren genannt worden. Auch die Organisation sowie der Methoden- und Medieneinsatz sei hervorgehoben worden.
