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Interview „Jetzt liegt die Sache in den Händen der Eltern“

Regina Huntemann von der Elterninitiative für eine IGS in Harpstedt

Regina Huntemann von der Elterninitiative für eine IGS in Harpstedt

Marén Bettmann

FRAGE:

Frau Huntemann, das Votum für eine Elternbefragung war zwar nicht einstimmig, aber mit Ausnahme der FDP-Fraktion war die Mehrheit dafür. Hätte es für Sie einen Plan B gegeben, wenn das schief gegangen wäre?

HUNTEMANN

: Einen alternativen Plan gab es nicht, wir waren ja recht zuversichtlich, dass es klappt. Wir hätten jedenfalls nicht aufgegeben und wahrscheinlich alles um ein Jahr verschieben müssen.

FRAGE:

Gibt es bereits einen Termin, wann der Fragebogen verteilt wird?

HUNTEMANN

: Auf jeden Fall noch vor den Ferien. Der Fragebogen ist im Prinzip fertig. Da hat die Kreisverwaltung tolle Vorarbeit geleistet. Um keine Zeit zu verlieren, hat sich die Elterninitiative angeboten, dabei zu helfen, die gedruckten Zettel in die voraussichtlich 1500 Briefumschläge zu stecken.

FRAGE:

In welcher Form begleitet die Elterninitiative die Befragung?

HUNTEMANN

: Im Vorfeld haben wir bereits Flyer verteilt und für diesen Mittwoch und Donnerstag Info-Abende in Altona und Wildeshausen initiiert, in denen Praktiker über ihre Erfahrungen an einer IGS berichten. Die Eltern-Einladungen dazu wurden über die Grundschulen in Harpstedt, Wildeshausen und Dötlingen verteilt. Weitere Informationswege folgen.

FRAGE:

Worin liegen Ihrer Meinung nach die Vorteile einer IGS?

HUNTEMANN

: Eine IGS bringt mehr Bildungsgerechtigkeit. Alle Schüler, egal welcher sozialer Herkunft, haben bessere Chancen. Gefördert werden aber nicht nur die schwächeren Schüler, sondern auch die starken. Eine IGS bietet die Wahlmöglichkeit einer zusätzlichen Schulform, die Vielfalt wird also größer.

FRAGE:

Was halten Sie vom jüngsten Vorschlag der Landes-FDP, Niedersachsen-Schulen zu gründen, in denen Haupt- und Realschulen zusammengeführt werden?

HUNTEMANN

: Bis diese Überlegungen konkret sind, wird noch einige Zeit ins Land gehen, aber wir können nicht immer nur warten. Wenn das mit der IGS nicht klappt, können wir uns damit immer noch beschäftigen.

FRAGE:

Erfahren Sie genügend Unterstützung von der Samtgemeinde?

HUNTEMANN

: Die Samtgemeinde unterstützt uns voll und ganz. Wichtig ist jetzt, die Vereinbarung mit Wildeshausen voranzubringen. Anfangs gingen wir davon aus, dass das eine reine Formsache ist.

FRAGE:

Was geben Sie den Eltern vor der Befragung mit auf den Weg?

HUNTEMANN

: Die Politiker haben ihren Teil dazu beigetragen, jetzt liegt es an den Eltern, die IGS mit anzuschieben.
Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg
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