IPWEGE - Die Bedeutung der Moore als Lebensraum und die Sensibilisierung für die noch erhaltenen Moorgebiete im Ammerland, wie das Ipweger-, Hankhauser- oder Fintlandsmoor: Diese Themen hat die Klasse 10 a der Realschule Bad Zwischenahn in den vergangenen Wochen intensiv bearbeitet.
Anschaulich wurde dieser naturwissenschaftliche Unterricht durch einen Besuch eines außerschulischen Lernortes. In Begleitung ihrer Lehrer Agnes Jaax und Horst Bischoff erkundeten die Schüler und Schülerinnen das Ipweger Moor und engagierten sich mit Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Barkenkuhlen. Unterstützt wurde die Aktion von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises.
„Im Ipweger Moor gibt es besonders gefährdete und selten gewordene Pflanzenarten wie die Moltebeere. Birken und Kiefern bedrängen zu-nehmend auch in diesem Gebiet die Hochmoorvegetation, so dass Entkusselungsmaßnahmen notwendig sind“, erklärte Horst Bischoff, Abgeordneter Lehrer an das Umweltbildungszentrum des Landkreises Ammerland, der das Projekt begleitete. Er freute sich über die außerordentlich motivierten Schüler und Schülerinnen, die bei ihrem Arbeitseinsatz die weite Moorfläche mühevoll, aber schonend von Kiefern- und Birkenjungwuchs befreit und diesen aus dem Schutzgebiet herausgetragen haben.
Ute Aderholz, Leiterin des Umweltbildungszentrums, unterstrich den Vorteil des Lernens an einem außerschulischen Lernort: „Durch ihren aktiven Einsatz im Naturschutz haben die Schüler und Schülerinnen das Moor hautnah kennen gelernt, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser einst prägenden Landschaft geleistet und sogar einen für diese Jahreszeit sehr frühen Frosch beobachten können!“
