Jever - Die Stadt Jever bekommt einen weiteren neuen Kindergarten: Das Gebäude, das Platz für drei Gruppen bietet, entsteht auf dem städtischen Grundstück am Schurfenser Weg neben dem Fitnesspark des MTV Jever. Architekt Rüdiger Piltz vom Architekturbüro Kieselhorst und Piltz stellte die Pläne am Mittwochnachmittag im Bauausschuss vor. Im Grundsatz orientiert sich der Neubau an Modulen, die auch im Kindergarten Hammerschmidtstraße verwendet wurden.
Geplant wird mit zwei Krippen- und einer Kindergartengruppe. Alle Gruppen nutzen einen gemeinsamen Haupteingang, die Krippenkinder sind dann aber im linken Gebäudeteil untergebracht, während die Kindergartenkinder im rechten Gebäudeteil ihren Gruppenraum beziehen. Dort sind auch der Multifunktionsraum und die Küche untergebracht.
Hinzu kommen Sanitäranlagen, separate Garderoben für die Krippenkinder, Ruheräume und ein Raum für die Mitarbeiter im Erdgeschoss.
Im Obergeschoss entstehen Abstellräume und Räume für die Technik. Das Gebäude ist so geplant, dass es nach Bedarf genutzt werden kann. So ließe sich später etwa ein Krippenraum auch in einen Raum für Kindergartenkinder umfunktionieren. Ebenso wäre eine Erweiterung des rechten Gebäudeteils, in dem sich Kindergarten, Multifunktionsraum und Küche befinden, möglich. Dort wäre dann Platz für zwei, statt für eine Kindergartengruppe.
Auch in den Krippenräumen soll gleich von Beginn an eine Empore mit Treppe eingezogen werden. Die war eigentlich erst für einen späteren Zeitpunkt geplant, wenn aus den Krippenkindern Kindergartenkinder geworden sind. Allerdings signalisierten die Krippen-Mitarbeiterinnen laut Piltz, dass sie die Empore gern von Beginn an hätten. Bedenken bestünden laut Landesjugendamt nicht.
Das Gebäude wird mit Klinkern und Fassadenflächen errichtet. Die Farbgestaltung ist noch offen. Ein großes Außengelände ist ebenfalls geplant. Zudem gibt es Stellplätze und zwei Zuwegungen – eine wird allerdings nur vom Lieferdienst für das Mittagessen genutzt. „Der Neubau hat ein hohes Maß an Flexibilität und kann erweitert werden, das war uns wichtig“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers.
