JEVER - Er will nachhaltig unterstützen und nicht nur sporadisch spenden: Deshalb hat Dr. Falko Oellrich, alteingesessener Jeveraner und Studienrat am Mariengymnasium Jever, eine Stiftung zugunsten der Kunstschule Kiebitz und der Bibliothek des Mariengymnasiums gegründet.

„Mir ist wichtig, ehrenamtliches Wirken in der Region zu fördern“, sagt der 61-Jährige. 100 000 Euro bilden den Grundstock seiner Dr.-Falko-Oellrich-Stiftung, die er unter dem Dach der Ja-Wir-Stiftung eingerichtet hat. Daraus werden von diesem Jahr an künftig jedes Jahr 1000 Euro an die Kunstschule ausgezahlt. An der Kunstschule gefällt ihm, dass dort mit Kindern aus allen gesellschaftlichen Schichten gearbeitet wird: „Als Lehrer habe ich einen Bezug zu Kindern – mir macht die Arbeit mit den kleineren Schülern Spaß“, sagt er.

Die Kunstschule Kiebitz gibt es seit 16 Jahren, jedes Jahr nehmen 300 bis 400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Kursen teil. Hinzu kommen rund 1000 Mädchen und Jungen aus den Schulen des Jeverlands, die an den Schlossprojekten der Kunstschule mitarbeiten. Getragen wird die Kunstschule von den 40 zahlenden Mitgliedern des Vereins, Spenden und öffentlichen Mittel.

„Es wird Jahr für Jahr schwieriger, an Förderung für unsere Projekte zu kommen“, sagt Kunstschulleiterin Ulrike de Buhr: Was der Kunstschule bisher fehlte, war ein festes Budget, aus dem Projekte finanziert werden können. „Deshalb sind wir umso glücklicher, dass Dr. Falko Oellrich uns diese Grundsicherung nun dauerhaft zur Verfügung stellt“, betont de Buhr. Sie wird bei der nächsten Mitgliederversammlung vorschlagen, Oellrich zum ersten Ehrenmitglied des Kunstschul-Vereins zu ernennen.

„Es ist ganz erstaunlich, wie viele private Mäzene es in der Region gibt“, sagt Dr. Jens Rütters, Geschäftsführer der Ja-Wir-Stiftung: 14 Stiftungen betreut Ja-Wir zurzeit – „das sind rund 250 000 Euro, die jedes Jahr für verschiedene Förderzwecke in der Region ausgeschüttet werden“.

Mehr Infos unter

www.jawirstiftung.de

www.kunstschule-jever.de