JEVER - Sachspenden im wert von knapp 3000 Euro wird der Verein der Ehemaligen des Mariengymnasiums Jever in diesem Jahr der Schule überreichen. Das teilte die Vorsitzende Renate Janßen-Niemann auf der Hauptversammlung mit.
Gefördert werden mit Beträgen zwischen 175 und 900 Euro Schilder für das Sophie-Prag-Haus, das Projekt „Klasse! Wir singen“, die Fachbereiche Kunst und Französisch und der Bereich „Darstellendes Spiel“. Zudem spendet der Verein Geld für den Rucksackschrank der Bibliothek und frische Blumen für die Gedenkvitrine.
Ab 2012 hat der 533 Mitglieder zählende und 1948 gegründete Verein eine moderne und gerichtsfeste Satzung. Der neue Satzungsentwurf wurde einstimmig verabschiedet. Formaljuristisch hätte es bislang keine weiblichen Vorstandsmitglieder geben dürfen. Zudem konnten keine Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Diese Mängel werden mit der neuen Satzung bereinigt. Der Sorge des früheren Vorsitzenden Enno Schönbohm, dass aus dem Traditionsverein nun ein reiner Förderverein werde, widersprach Vorstandsmitglied Matthias Bollmeyer: Die Traditions- und Mitgliederpflege sei auch in der neuen Satzung als Vereinszweck verankert.
Der Vorstand wird künftig ergänzt durch Philipp Rocker, der 2009 sein Abitur am Mariengymnasium gemacht hat und als Kommunikationsbeauftragter die Homepage betreut. Der moderne Internet-Auftritt sei ein großer Erfolg, so Janßen-Niemann.
Der stv. Schulleiter Dr. Martin Lichte dankte dem Verein für die Spenden im vergangenen Jahr. Der Verein unterstützte die Schule mit 2400 Euro. Unter anderem gab es neue Schach-Sets.
In einem Vortrag entführte Bollmeyer die Zuhörer auf den Dachboden des Gymnasiums. Dort hat er beim Stöbern zahlreiche „Schätze“ entdeckt, darunter Liederbücher, Theaterstücke und Material aus dem Chemieunterricht.
