JEVER - JEVER - Im Rahmen des europäischen Comeniusprojektes, an dem Schulen aus Tschechien, Polen, der Slowakai und Deutschland beteiligt sind, besuchten jetzt Lehrer des Gymnasiums Trutnov aus Tschechien und des Gymnasiums V.B.N. aus der Slowakai eine Woche lang das Mariengymnasium in Jever.

„Die polnischen Kollegen des Liceum Ogolnoksztalcace, konnten leider nicht kommen.“, berichtete Hans-Ulrich Teichmann, der das Projekt am Mariengymnasium koordiniert.

Das gemeinschaftliche Projekt wird von der EU gefördert und soll die Zusammenarbeit zwischen den Schulen, der einzelnen Länder sowohl auf Seiten der Lehrer als auch auf Seiten der Schüler fördern. „Dabei geht es vor allem um gegenseitiges Verständnis und Kommunikation“, erläuterte Teichmann.

Das jüngste Treffen in Jever diente vor allem der Projektvorbereitung. Im kommenden Jahr soll unter dem Thema „Den Nachbarn kennen lernen – Kulturlandschaften in Friesland, Niederschlesien und im Riesengebirge“ ein weiterer Austausch stattfinden. Dabei nutzen Lehrer und Schüler neben den gegenseitigen Besuchen neue Medien wie E-Mail und Internet. Auch eine Internetkonferenz ist geplant. Die Verständigung erfolgt vorwiegend auf Deutsch und Englisch.

„Ich könnte mir vorstellen, dass die Schüler zum Beispiel den gleichen Roman lesen, in dem es um ein Thema geht, das alle Länder betrifft, und dass dann die Einzelnen Nationaltitäten ihre Sichtweise, den jeweils anderen mitteilen“, so Teichmann. Er hoffe zudem, noch eine fünfte Schule aus Ungarn für das Projekt gewinnen zu können.