Dötlingen - Der Wissenschaftspreis „Forschung regional“ der Oldenburgischen Landschaft wurde am Mittwochnachmittag im „Heuerhaus“ in Dötlingen an drei Studenten verliehen. Arne Ortland, Verena Wübbelmann und Christoph Hahn freuten sich über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro.
„Die Themen der ausgezeichneten Arbeiten zeigen die große Bandbreite auf, in der ein Regionalbezug möglich ist“, erklärte Landschaftspräsident Thomas Kossendey. Verena Wübbelmann beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit im Fachbereich Geschichte mit „Strafvollzugsreformen im 19. Jahrhundert am Beispiel der Strafvollzugsanstalt Vechta“. „Die Siedlungsentwicklung in der Stadt Vechta“ war das Thema von Arne Ortland und Christoph Hahn schrieb seine Arbeit über die „Diversität von Grünkohl“.
Zum dritten Mal wurde der Förderpreis an Studierende verliehen. Ziel ist es, „junge Menschen zu animieren, sich mit dem Oldenburger Land zu beschäftigen“, erklärte Kossendey. Zudem wolle man ein jüngeres Publikum für die Aktivitäten der Oldenburgischen Landschaft gewinnen. „Die Studierenden erhalten nicht nur ein Preisgeld, sondern können auch einen Druckkostenzuschuss bekommen, wenn sie ihre Arbeit veröffentlichen möchten“, erklärte Sabrina Kolata, die das Projekt koordiniert. Zusammen mit Prof. Dr. Dietmar von Reeken und weiteren Professoren aus verschiedenen Fachbereichen ist sie auch für die Bewertung der Arbeiten zuständig. „Wir haben in diesem Jahr fünf Einsendungen bekommen und sie entsprechend der vorgegebenen Kriterien überprüft und bewertet. Die Verfasser der drei besten Arbeiten sind heute hier“, so Kolata.
Im Rahmen einer Beiratssitzung der Oldenburgischen Landschaft stellten die Preisträger ihre Arbeiten auch vor. „Die Sitzungen finden überall im Oldenburger Land statt. Dötlingen ist aber ein tolles Pflaster und eine schöne Visitenkarte für das Oldenburger Land“, freuten sich Kossendey und Dr. Michael Brandt, Geschäftsführer der Oldenburgischen Landschaft. Es sei schön zu sehen, mit wie viel Engagement sich die Menschen vor Ort einsetzen. Und auch die ausgezeichneten Studierenden wollen sich künftig fürs Oldenburger Land stark machen.
