Oldenburg - Das „France Mobil“ hat am Gymnasium Eversten Oldenburg (GEO) Station gemacht. „Fahrer“ Guilhem Arnould ist einer von zwölf jungen Franzosen, die Schulen in ganz Deutschland besuchen, um Schülern die französische Sprache abseits vom normalen Sprachunterricht näherzubringen – mit Hilfe von Spielen, Büchern und Musik. Bereits zu Beginn der Stunde stellt der Muttersprachler klar: Es wird nur Französisch gesprochen.

Die Vorstellungsrunde mit Achtklässlern erinnert an das Spiel „Reise nach Jerusalem“. Hektisch werfen die Schüler einen Würfel umher. Wer diesen hält, wenn die Musik stoppt, muss würfeln und eine von sechs Fragen beantworten. Was sein Lieblingsessen ist, soll einer der Schüler beantworten: „Le citron!“. Die Klasse lacht. Als nächstes geht es darum, in Teams möglichst viele französischsprachige Länder zu sammeln. Guilhem kontrolliert die Ländernamen, die an der Tafel stehen und zeigt auf einer Karte, wo die jeweiligen Länder liegen.

Schließlich beendet die Pausenglocke die Stunde. „Habt ihr etwas gelernt?“, fragt Guilhem Arnould in die Runde. Die Schüler bejahen einhellig. Christoph, Louise und Birte sind sich einig, dass Unterricht mit dem „France Mobil“ eine Menge Spaß macht. „Das Spiel mit den Ländern war am besten!“, ergänzt Christoph. Die Mädchen finden, dass es eine gute Abwechslung zum sonst etwas grammatiklastigeren Französischunterricht war. Birte hat keine Lust auf Mathe: „Das hätte noch eine Stunde länger dauern sollen!“, sagt sie beim Hinausgehen.