NWZ
berichtete). Nach dem Abriss des alten Bahnhofs vor sieben Jahren wird nun der ehemalige Lokschuppen mit dem Wasserturm – ein über 100-jähriger Gebäudekomplex im Friesoyther Stadtkern – mit neuem Leben erfüllt. Das Originalschild des Jugendzentrums aus dem Jahr 1987, das 16 Jahre lang den Treffpunkt für Jugendliche markierte, haben Stadtjugendpfleger Matthias Wekenborg und Melanie Drees, die Mitarbeiterin für das Jugendzentrum, schon mal zur Baustelle an der Bahnhofstraße gebracht.Freiräume für Freizeit
„Es wird aber keine einfache Wiederauflage des alten Bahnhofs von damals geben“, sagt Jugendpfleger Wekenborg, „der weithin sichtbare und unter Denkmalschutz stehende Wasserturm wird ein deutlich sichtbares Zeichen für die Jugendarbeit in unserer Stadt“, freut sich Wekenborg auf die künftige Nutzung des attraktiven Gebäudes. Große helle Räume in der wieder hergestellten Gebäudestruktur des Lokschuppens würden den Kindern und Jugendlichen viel mehr Freiräume für Freizeitmöglichkeiten bieten.
An der inhaltlichen und organisatorischen Struktur des Jugendzentrums werden die jungen Besucher beteiligt, es sollen Schnittstellen zwischen verschiedenen Interessen der jugendlichen Besucher, mit verschiedenen Gruppen und Verbänden der Jugendarbeit, zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geschaffen werden.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird in der ehemaligen Werkstatt – dem vorderen Teil des Gebäudes – ein Freizeittreffpunkt eingerichtet. „Ein kleiner selbst betriebener Kiosk, Spiele und Musik sowie kontinuierliche Betreuung durch Ansprechpartner wie mich laden zum unverbindlichen Treffen mit Freunden und Bekannten ein“, sagt Sozialpädagogin Melanie Drees, die vor allem für diesen Bereich zuständig sein wird.
Jugendliche wirken mit
In der rund 100 Quadratmeter großen ehemaligen Lok-Halle können Veranstaltungen für verschiedene Besuchergruppen aus allen Bereichen der Jugendarbeit angeboten werden. Sportliche, gesellschaftliche, spielerische und kulturelle Aktionen für verschiedene Altersgruppen werden ein abwechslungsreiches Freizeitangebot ermöglichen, heißt es seitens der Stadt Friesoythe.
„Die Mitwirkung von Jugendlichen ist dabei natürlich erwünscht und Voraussetzung für den Erfolg“, so Wekenborg. Livemusik, Kino, Disco und Jugendtheater: alles sei vorstellbar. Angeboten werden künftig auch Turniere, Begegnungen, Kurse aller Art für Kinder und Jugendliche werden angeboten. Die Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendgruppen und anderen Einrichtungen der Jugendarbeit werde dabei fortgesetzt.
Die Jugendpflege rechnet mit dem Abschluss der Bauarbeiten bis zum Jahresende. Derzeit sind die beiden Ansprechpartner für Jugendarbeit dabei, im engen Kontakt mit künftigen Nutzern erste Programminhalte vorzubereiten. Für Ideen ist das Büro der Jugendpflege zurzeit noch im Rathaus am Stadtpark unter Telefon 04491/9293228 oder jugendpflege@friesoythe.de zu erreichen.
