Ramsloh - Im November vergangenen Jahres hat sich in der Gemeinde Saterland das Jugendparlament (JuPa) konstituiert. Das erste und einzige im Landkreis Cloppenburg.
Zu Beginn hatten die Jungparlamentarier einige Startschwierigkeiten. So gab es beispielsweise Irritationen über den Etat von 5000 Euro, deren Existenz den Schülern zunächst nicht bekannt war. Auch die Kommunikation mit dem „Unterstützerteam“ aus Bürgermeister, Ratsmitgliedern und Jugendpfleger wurde – wie berichtet – bemängelt. Die NWZ hat nachgehört, wie es heute läuft.
„Das hat sich inzwischen alles geklärt“, sagt JuPa-Vorsitzender Jonas Schulte aus Ramsloh. „Die Zusammenarbeit läuft wirklich sehr gut.“ Auch was die inhaltliche Arbeit angeht, haben sich die Jung-Politiker konkrete Ziele gesetzt und sind bereits in der Planung. „Wir haben gemerkt, dass wir enger mit den Schulen zusammenarbeiten müssen, um von den Jugendlichen wahrgenommen zu werden“, sagt Schulte. Zu diesem Zweck wurde ein JuPa-Ausschuss gegründet, der bereits vor den Sommerferien getagt hat.
„Dort wurde als erste Maßnahme beschlossen, Briefkästen an den Schulen aufzuhängen, in die Schüler ihre Sorgen und Anregungen werfen können“, erklärt Jonas Schulte.
Ein weiteres Thema, das den Jugendlichen sehr wichtig war, ist inzwischen umgesetzt worden. Auf der Skater-Anlage stehen jetzt neue Geräte, und auch eine Absperrung ist von der Gemeinde angebracht worden.
