Schierbrok - Im Spatzennest ist immer viel Bewegung: Die Schierbroker Kindertagesstätte arbeitet mit einem sogenannten teiloffenen Konzept. Es bedeutet, die Kinder haben ihre festen Gruppen und Bezugsräume, können diese aber während der Spielzeiten auch verlassen und bei anderen Gruppen vorbeischauen.
Für Leiterin Corinna Wandel ist es wichtig, dass „die Kinder ihre festen Räumlichkeiten haben, aber trotzdem andere Gruppen und Kinder besuchen können“. Ein großer Teil des pädagogischen Konzeptes sei die Heranführung der Kinder an die größtmögliche Eigenständigkeit, erklärt sie weiter. Verschiedene Aktionstage können auch gruppenübergreifend sein, vor allem wenn es um die angehenden Schulkinder geht.
Zurzeit besuchen 50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren die Kita Spatzennest, aufgeteilt in zwei Regelgruppen. Dazu kommen 15 Kinder im Alter von einem bis drei Jahren in einer Krippengruppe. In der Einrichtung arbeiten elf Erzieherinnen und Erzieher. Vor den Herbstferien wurde die Einrichtung für weitere drei Jahre mit einem neuen „Felix- Gütesiegel“ des Deutschen Chorverbandes ausgezeichnet.
Denn die Förderung der musikalischen Entwicklung bezieht die Kita intensiv in die tägliche Arbeit mit ein. So sollen die Kinder bewusst musizieren, Musik und Klang erleben und Rhythmus erlernen. Zum weiteren Angebot gehören Thementage, sei es Musik mit den neuen Sitztrommeln oder in der kommenden Weihnachtszeit Tage, an denen Eltern zu Besuch kommen und gemeinsam mit allen Kindern basteln und backen. Wenn es das Wetter mal nicht zulässt, in den Wald zu gehen, wird im Bewegungsraum gespielt und auch geturnt. Wöchentlich gibt es einen Turntag in der gegenüberliegenden Turnhalle der Grundschule, welche auf dem selben Grundstück liegt.
Auf dem Gelände befindet sich zudem ein Hort. Die Kinder könnten theoretisch von der Krippe bis zur Schule an einem Ort bleiben, vorausgesetzt es sind genügend freie Plätze vorhanden.
