Westerstede - Reges Treiben herrschte am Sonnabendnachmittag in der Westersteder Jugendkreativwerkstatt „Abraxas“. Unter dem Motto „Kunstschulen verbinden Welten“ beteiligte sich die Westersteder Einrichtung, Gartenstraße 17, am zweiten landesweiten Kunstschultag.
Viele kleine und große Gäste nutzten die Gelegenheit, sich an praktischen, künstlerischen Tätigkeiten auszuprobieren oder einfach einen Blick in den „Gefängnishof“ und das Café zu werfen. „Man kann mit Ton arbeiten, eine Leinwand aufziehen, bildnerische Techniken erlernen, die Ausstellung besuchen und das Kaffee- und Kuchenangebot nutzen“, beschrieb Vorsitzende Ortrud Kreft das umfangreiche Angebot.
Zudem sprach Ortrud Kreft ein besonderes Thema an. „Den Kindern der Kunstschule und mir persönlich liegen einige exemplarische Gärten am Herzen, die wir gerne für verwegene Spielorte und freies Spielen erhalten möchten. Es wäre ein großer Verlust für die Stadt Westerstede, wenn diese Hintergrundstücke für mehrgeschossige Bebauung zerstört würden.“
Am Sonnabend hätten Kinder zu dem Thema Bilder gemalt und die zehnjährige Hannah hatte darüber hinaus ihren Wunsch nach Erhalt der Gärten in dem Gedicht „Der wilde Garten“ verfasst.
In der Cafeteria nutzten viele Familien die Pause bei Kaffee und Kuchen, um sich über das vielfältige Angebot der Kunstschule Abraxas zu informieren.
