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Ab In Die Mitte Junge Talente in Kochschürzen

Ivonne Solbrig

Nordenham - Lirum, Larum, Löffelstiel: In der Küche des Mehrgenerationenhauses an der Viktoriastraße wirbelten am Wochenende viele fleißige Nachwuchsköche umher. Sie putzten Paprika, schnibbelten Kürbis, kochten Reis und vergossen die ein oder andere Träne beim Zwiebelschälen.

Zehn Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren haben das Angebot des Kinderkochkurses anlässlich der NMT-Aktion „Ab in die Mitte“ angenommen. Einige Kinder hatten bereits erste Erfahrungen im Zubereiten von Speisen in der Schule oder zu Hause gesammelt.

Küchenchefin Maria Adomeit teilte die Nachwuchsköche nach Alter und Erfahrung ein. Während die Älteren unter der Anleitung von Bärbel Brunkhorst und Franziska Althaus mit dem Fleischermesser das Hähnchenbrustfilet zerteilten oder Salat schnitten, kümmerten sich die beiden Jüngsten, Leah Bierfischer und Sophie Müller, um den Nachtisch.

„Wir haben Kirschen und Quark zusammengemischt, Zucker obendrauf gestreut und alles kräftig verrührt“, erzählten die beiden Sechsjährigen mit großen Augen. Auch wenn einige schon erste Kocherfahrungen einbringen konnten – die meisten Kinder betraten eine Welt, die ihnen zuvor weitestgehend verschlossen geblieben war.

Salat und Geschnetzeltes

Beim Kochkurs im Mehrgenerationenhaus war das aber kein Problem. Am Ende genossen die jungen Köche ihr selbst zubereitetes Vier-Gänge-Menü gemeinsam mit den stolzen Eltern. Die jungen Talente in Kochschürzen servierten einen Salatteller, Kürbiscremesuppe, Hähnchengeschnetzeltes und zum Nachtisch einen Schwarzwälder Kirschbecher.

Bevor die Eltern eingetroffen waren, hatten die Kochkünstler noch professionell die Servietten gefaltet – passend zum Gourmetmenü, das allen schmeckte. Vor allem die Nachwuchsküchenchefs hatten ordentlich zugelangt. Selbstgekochtes schmeckt eben doppelt gut.

Klar Schiff in der Küche

Nach dem gemeinsamen Kochabenteuer wurde in der Großküche noch klar Schiff gemacht und der Tisch gedeckt. „Auch das gehört zum Kochen dazu“, schmunzelte Maria Adomeit, die begeistert war von der Arbeit der Kinder.

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