KAMPE - KAMPE - Erfolgreich waren 37 Jugendliche im Alter von sieben bis 16 Jahren sowie zwei Erwachsene des Reit- und Fahrvereins St. Georg Altenoythe-Kampe in der Reithalle Schmiemann in Kampe bei 45 Prüfungen. Abgelegt wurden die Nachweise zum „Basispass Pferdekunde“, zum „Kleinen-, Großen- sowie Kombinierten Hufeisen“, zum Reitpass, zur Reiternadel und zum Deutschen Reiterabzeichen der Klassen III (großes Bronzeabzeichen) und IV (kleines Bronzeabzeichen), die zur Teilnahme an Turnieren in unterschiedlichen Kategorien berechtigen.
Bei den beiden Deutschen Reiterabzeichen galt es in der Dressur, im Springen und in der Theorie (rund ums Pferd) in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden fit zu sein. Vier Teilnehmerinnen der Klasse III und sieben Teilnehmerinnen Klasse IV zeigten sich den Anforderungen der Prüfung gewachsen und erledigten ihre Aufgaben mit traumwandlerischer Sicherheit wie Reitlehrerin und Trainerin Barbara Eichler nicht ohne Stolz betonte. Bei den Prüfungen zu den drei verschiedenen Stufen des Hufeisens mussten die Prüflinge für das „Kleine Hufeisen“ in der Dressur und der Theorie, für das „Große Hufeisen“ in Dressur, Springen und Theorie firm sein.
Beim „Kombinierten Hufeisen“ standen eine selbst ausgedachte Dressur-Kür, ein Spring-Parcours sowie ein Ballspiel auf dem Programm. Hier waren 22 Teilnehmerinnen erfolgreich. Der „Basispass Pferdekunde“ war Voraussetzung für das Reiterabzeichen „Kleines Hufeisen“. Diese beiden Prüfungen sind „Motivationsabzeichen“, die die Jugendlichen an den Pferdesport heranführen sollen, betonte die Trainerin. Bei den Prüfungen zum Reitpass und zur Reiternadel waren fünf Prüflinge erfolgreich. Die Ausbildung war insgesamt umfassend und vermittelte Theorie und Praxis von Veterinärkunde über Springreiten und Dressur bis hin zum Stalldienst und zur Pferdepflege.
Besonders erfreut zeigte sich Barbara Eichler darüber, dass alle Prüfungen bestanden wurden sowie über die große Teilnehmerzahl, die sie auf die hervorragende Jugendarbeit im Verein zurückführte. Lob gab es auch von den Prüfungsrichtern Willi Pragmann und Manfred Böhmann, sie betonten unisono, dass alle Prüflinge überdurchschnittlich gut abgeschnitten hätten. Dies sei nicht zuletzt ein Verdienst der Trainerin, die die Prüflinge 14 Tage täglich von 9 bis 18 Uhr trainierte sowie ausbildete und bestens auf die schweren Prüfungen vorbereitet habe, hieß es bei der Übergabe der Urkunden.
Die Prüfungsrichter mahnten die Prüflinge weiter an sich zu arbeiten, denn im Umgang mit Pferden gebe es täglich Neues zu lernen und es bedürfe sehr viel Fingerspitzengefühl, das man sich nur aneignen könne, wenn man im Pferd den Freund und Partner sehe und es entsprechend pflege. Viel Beifall gab es von den Eltern und Großeltern, als die Prüfer die Urkunden und Abzeichen an die erfolgreichen Prüflinge übergaben.
