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Katenkamp-Schule „Kampus“ nimmt Gestalt an

Lina Bande

Ganderkesee - Ende Mai gab es den ersten Spatenstich, seit Dienstag ist die Garten- und Landschaftsbaufirma Kreye am Werk: In das „Kampus“-Projekt auf dem Gelände der Katenkamp-Schule kommt Bewegung. Auf rund 4000 Quadratmetern soll dort innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre ein Lern- und Erlebnisgarten entstehen, der nicht nur der Schule, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird.

Die erste Maßnahme ist die Umgestaltung des Innenhofs zum „Outdoor-Klassenzimmer“. Die Eltern hatten dort zuvor ganze Arbeit geleistet und unter anderem einen Baum gefällt. „Das haben die echt super für uns vorbereitet“, freut sich Kirsten Glümer von der Firma Kreye.

Zusammen mit ihrem Kollegen Karsten Jalass pflastert sie in dieser Woche den Innenhof. Die Klinkersteine dafür stammen von einer anderen Stelle des Schulhofs. Nach und nach kommen dann Jura-Kalksteine mit Holzsitzflächen dazu, ebenso eine Magnettafel.

Erstes Element finanziert

Das Freiluftklassenzimmer ist der erste von insgesamt zehn Planungsschritten auf dem Gelände. In einer Broschüre, die an verschiedenen Stellen in der ganzen Gemeinde ausliegt, sind alle Schritte mitsamt ihrer Kosten aufgeführt.

Das Besondere am „Kampus“: Die Kosten aller Elemente werden von Sponsoren getragen. Den Anfang machte der Verein GanterART, der das Projekt unterstützt. Die Kosten für das Outdoor-Klassenzimmer, die sich auf rund 10 500 Euro belaufen, sind dank des Vereins bereits gedeckt. Wenn alles gut läuft und die Sitzbänke pünktlich geliefert werden, können die Schüler noch in diesem Jahr draußen unterrichtet werden.

Wie es danach weiter geht, ist derweil noch offen. „Wir wissen noch nicht, wann die nötigen Gelder für den Umbau zusammen kommen werden“, erläutert Stefanie Grundmann, Diplom-Ingenieurin bei der Firma Kreye. Man hoffe aber, direkt nach dem Outdoor-Klassenzimmer mit der Rallyestrecke weitermachen zu können, bevor dann der Haupthof folgt.

Erwin Drefs, Geschäftsführer der Lebenshilfe Delmenhorst, ist zuversichtlich, dass es direkt weiter gehen kann. „Wir haben schon einige Geldspenden bekommen, die wir so einsetzen werden, wie wir sie brauchen“, sagt er. Dennoch fehle noch einiges an Geld. „Wir führen derzeit aber Gespräche mit mehreren Sponsoren“, betont Drefs.

Sponsoren wird gedankt

Die Broschüre werde laufend um die Namen aller Sponsoren erweitert, außerdem werden die Geldgeber über den aktuellen Fortschritt in Kenntnis gehalten und immer mal wieder eingeladen. „Ende des nächsten Jahres soll hier alles fertig sein, das ist immer noch so geplant“.

Katenkamp-Schule

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