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Kanalschleuse Politischer Druck soll helfen

Heinz-Josef Laing
ELISABETHFEHN - Um die touristische Zukunft des Elisabethfehnkanals dauerhaft zu sichern, will Bürgermeister Bernd Schulte (parteilos) aus Barßel Bundes- und Landtagsabgeordnete aus der Region sowie Behördenvertreter zu einem Gespräch einladen. Das kündigte Schulte am Montag gegenüber der

NWZ

  an.

Hintergrund sind die vom Bund gesperrten rund 2,5 Millionen Euro für den Neubau einer Kanalschleuse in Osterhausen. Die marode hölzerne Schleuse war – wie berichtet – nur notdürftig hergerichtet worden. Ohne den Betrieb dieser Schleuse können Sportboote den Elisabethfehnkanal nicht durchfahren.

Bernd Schulte sagte am Montag, der Fremdenverkehr in der Region sei auf die durchgängige Nutzung des Kanals angewiesen. Aus diesem Grund sei der Neubau der Schleuse in Osterhausen unerlässlich. Sollte die Schleuse nicht ersetzt werden, käme das einer „Katastrophe“ für den Tourismus im Nordkreis gleich, meinte Schulte. Falls der Kanal nicht mehr von Sportbooten befahren werden könne, wirke sich das sehr negativ auf zahlreiche Betriebe am Kanal aus.

Barßels Bürgermeister möchte auf der politischen Ebene den Druck verstärken, damit der Nordkreis Cloppenburg nicht touristisch abgehängt wird: „Eine Schließung des Elisabethfehnkanals können wir uns nicht erlauben.“ Schulte will deshalb gleich nach der Sommerpause die politischen Entscheidungsträger an einen Tisch bringen. Dazu zählen neben den Landtagsmitgliedern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Franz Josef Holzenkamp aus Emstek, Gitta Connemann aus Leer (beide CDU), Michael Goldmann (FDP) aus Aschendorf und Gabriele Groneberg (SPD) aus Cloppenburg.

Außerdem sollen die Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) und des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an den Gesprächen beteiligt werden.

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