Ganderkesee - Dr. Edith Aschenbrenner war Feuer und Flamme, als sie dieses historische Karussell im Museumsdorf Cloppenburg sah. „Das muss mit“, sagte sich die Leiterin der Katenkamp-Schule. Ein solches Fahrgeschäft, das schon frühere Kinder-Generationen in seinen Bann zog, passe genau in die Veranstaltung, die am Sonnabend, 22. November, von 11 bis 18 Uhr an der Pestalozzistraße steigt: der „Winterzauber“ von Katenkamp-Schule und Delme-Werkstätten.

Bei einer Pressekonferenz verrieten Sprecher der beiden Häuser am Freitag, was die Besucher auf und an der Pestalozzistraße erwartet. Ein Kennzeichen der Veranstaltung sei, dass daran neben Schülern und Mitarbeitern auch Familien, Freunde und Eltern, aber keine „Professionellen“ mitwirken, so Aschenbrenner. Ein Beispiel: Zwölf Mitarbeiter der LzO übernehmen den Fischbrötchen- und den Glühweinstand.

Wie in den vergangenen Jahren, will der Winterzauber wieder Dekoratives für den Garten, Adventsgestecke und -kränze, auch Schmuck und viele Geschenkideen fürs nahe Fest bereithalten. Vielfältig ist das kulinarische Angebot.

Für 12 Uhr kündigte die Katenkamp-Schule das Trompeten-Solo einer Mitarbeiterin an. Um 14 Uhr legt die Band Duracell los – mit beschaulichen Weihnachtsliedern. Zwei Stunden später übernimmt die Jagdhornbläsergruppe Dingstede den Stab.

Wer schon wissen will, was ihn morgen so erwartet, der kann sich in einem Klassenzimmer die Karten legen lassen – oder in einem anderen Raum beim Märchenerzählen zuhören. Auch wird die Schule über Methoden und Inhalte des Unterrichts informieren.

Nebenan, in den Delme-Werkstätten, zählen Auftritte der Delme-Trommler um Carola Sackey oder der Brennenden Stimmen um Sybille Gimon ebenso zum Unterhaltungsprogramm wie ein von Gisela Kränzlin-McWilliam organisiertes Maskenspiel.

Peter Mienert werde mit Kleintieren kommen und zum Mitmachen beim Brandzeichen-Setzen auffordern, sagte Betriebsleiter Stefan Martens. Neu sei das Angebot, an der Gestecke-„Theke“ selbst festzulegen, welches Deko-Material mit verarbeitet werden soll. Auch die neue Papierwerkstatt will sich vorstellen – zum Beispiel mit Karten aus handgeschöpftem Papier.

Edith Aschenbrenner machte darauf aufmerksam, dass die Pestalozzistraße an diesem Tag nicht von Kfz befahren werden dürfe.