Zetel - Das ist nicht nur Zeitvertreib: Zum 20. Mal haben sich etwa 140 Schüler im Tanzen gemessen und vor der Konkurrenz gezeigt, was sie können. Die Aula in der Integrierten Gesamtschule Zetel verwandelte sich in eine Bühne, und wer gerade nicht tanzte, war kritischer Zuschauer. Ohne Scheu haben die Jugendlichen gezeigt, was sie können.
Große Herausforderung
Mit dabei waren die 5. Klassen der Integrierten Gesamtschule, die 6. Klassen der Haupt- und Realschule und die 5. und 6. Klassen der Zeteler Außenstelle des Lothar-Meyer-Gymnasiums. Die Jugendlichen haben die Tänze selbst entwickelt und selbst einstudiert – das war neben dem eigentlichen Vortanzen wohl die größte Herausforderung. In jeder Gruppe waren acht Schüler. „Die ganze Aktion ist jedes Jahr mit großer Aufregung und Spannung verbunden“, sagt Petra Roloff, Musiklehrerin an der LMG-Außenstelle. Vor der Jury und der Konkurrenz zu tanzen – das ist nicht leicht.
Von Bedeutung ist aber auch die Gruppenarbeit und die Eigenverantwortlichkeit der Gruppen. „Das wichtigste Lernziel ist es, dass die Schüler das ganz alleine auf die Reihe kriegen und zum Stichtag als Gruppe ihr Ergebnis präsentieren müssen. Wenn einer aus der Reihe tanzt, gibt es Punktabzug oder man blamiert sich vor den anderen Schülern“, beschreibt die Musiklehrerin die Situation der Schüler. Tatsächlich ist im Berufsleben viel Teamarbeit gefragt – auch darauf soll das Tanzturnier vorbereiten.
Mit Ehrgeiz dabei
Allerdings sind die Jugendlichen auch wirklich mit Spaß bei der Sache. „Tanzen ist modern, da sind die Schüler auch ehrgeizig“, sagt Petra Roloff.
Wer nicht tanzen wollte, konnte sich an der Plakat-Aktion beteiligen. Eine Jury aus Lehrern bewertete die Plakate zum Thema Tanzwettbewerb – es ging vor allem darum, die Mitschüler mit den bunten Bannern anzufeuern.
Eine Jury aus älteren Schülern bewertete die Tänze.
