Neuenburg - Riechen, Erleben, Staunen, Verstehen – das war das Motto, das die Försterin und Waldpädagogin Imke Reiners Kindern vermittelte, mit denen sie jetzt im Neuenburger Urwald unterwegs war. Auf Initiative des Zeteler Jugendzentrums „Steps“ hatten sich die Sechs- bis Zehnjährigen mit ihr, den beiden Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums Nicole Kothe und Hannah Dück sowie Wiebeke Schmidt vom Forstamt Neuenburg, Funktionsstelle Waldpädagogik, auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 437 getroffen, um anschließend aufregende Stunden zu genießen. Dass das alles bei anbrechender Dämmerung geschah, war natürlich besonders spannend, zumal die Kinder mit Fackeln ausgestattet wurden, die natürlich dann auch angezündet wurden.

Die Kinder beschäftigten sich mit Bäumen im Winter, sammelten Knospen, um zu sehen, was darin ist, spielten „Fuchs und Maus“, um dem Fuchs als kleine Mäuse zu entkommen und liefen mit ihren Fackeln durch die Dämmerung, um den abendlichen Geräuschen im Wald zu lauschen. Wer ganz mutig war, durfte ein kleines Stück auch allein laufen. Anschließend gab es dann heißen Kinderpunsch und natürlich aufgeregte Gespräche über das Erlebte.

Das Jugendzentrum bietet immer wieder in Zusammenarbeit mit dem Forst Exkursionen im Urwald an, so auch für Jugendliche. Schulen buchen ebenfalls Führungen, „wir gehen auch mal in die Oberstufen“ , berichtet Wiebeke Schmidt.

Imke Reiners aus Westerstede, die im Neuenburger Urwald so gut wie zu Hause ist, stimmt das Programm immer auf die jeweiligen Gruppen ab. „Ein Besuch im Wald oder ins Moor wird zum Erlebnis“, weiß sie, und das wissen nun auch Kinder aus dem Jugendzentrum„Steps“.