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„Kinder müssen nach draußen“

Von oliver braun

Frage:

Weshalb ist das Regionale Umweltzentrum gerade für Kinder so wichtig?

Dhem:

Weil Kinder heut zu Tage der Natur schon sehr entfremdet sind. Hier lernen sie die Natur kennen, auf ganz spielerische Weise. Meine Generation hat in ihrer Kindheit noch sehr viel Zeit draußen verbracht. Heute kennen sich Kinder mehr mit Computerspielen aus als mit Pflanzen und Tieren. Was auch auffällt: Kinder aus der Stadt haben oft Probleme, sich auf unebenem Boden, wie hier im Wald, sicher zu bewegen.

Frage:

Was soll man Eltern raten, die nicht gerade ein Umweltzentrum vor der Haustür haben?

Dhem:

Auf jeden Fall: Öfter mal raus mit den Kleinen. Ein Garten tut es ja auch. Dort könnte man für die Kinder ein kleines Beet anlegen, wo sie vielleicht selbst etwas anbauen, was ihnen schmeckt.

Frage:

Mit dem Geschmackssinn ist es ja bei vielen Kindern offenbar auch nicht sehr weit her. . .

Dhem:

Weil immer mehr Zusatzstoffe und künstliche Aromen in der Nahrung sind. Deshalb gibt es bei uns auch nur frisches Gemüse und selbst gepflückte Kräuter. Auch das Brot backen wir natürlich selbst.

Frage:

Woher kommen all die Kinder hier im RUZ?

Dhem:

Wir betreuen hier Gruppen aus Kindergärten, Schulklassen oder heute Kinder für eine Ferienpassaktion. Außerdem veranstalten wir im RUZ auch Kindergeburtstagsfeste.

Im Regionalen Umweltzentrum Schortens gehen Kinder spielerisch der Natur auf den Grund. Umweltpädagogin Maike Dhem sagt, weshalb das so wichtig ist.

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