Edewecht - Spielerischer Arbeitseinsatz vor den großen Ferien: Edewechter Grundschüler, Schüler der Astrid-Lindgren-Schule und selbst die Kleinen aus dem Kindergarten Lüttje Hus betätigen sich als Bauarbeiter. Gemeinsam nahmen die Kinder am Dienstag Pflastersteine vom Schulhof der ehemaligen Orientierungsstufe auf. Die Aktion, die auch die Kontakte unter den Kindern förderte, machte allen sichtlich Spaß.

Das Gelände zwischen Edewechter Turnhalle und jenem Gebäudetrakt, in dem die vier Einrichtungen Grundschule, (Außenstelle der) Astrid-Lindgren-Schule (ALS), Schulhort und Lüttje Hus unter einem Dach untergebracht sind, soll naturnah umgestaltet werden. Lange haben die Vertreter der „Vier unter einem Dach“ für das Projekt gekämpft, und diverse Spenden zusammengetragen, jetzt kann das Vorhaben mit einem großen Anteil an Eigenleistung und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde gestartet werden.

Rund 30 000 Euro werde die naturnahe Umgestaltung des Geländes kosten, die auf einem Konzept der „Holunderschule“ beruhe, so ALS-Leiter Dr. Arend Lüschen. Rund 18 000 Euro habe man an Spenden zusammengetragen, dazu käme ein Zuschuss von 5000 Euro von der Gemeinde.

Auch wenn die gesamte Summe noch nicht zur Verfügung stehe, sondern der Großteil, wolle man nun doch mit den Arbeiten beginnen. Derzeit würden die Pflastersteine aufgenommen, bevor die Sand- und Erdarbeiten erfolgten, so Grundschulleiter Egbert Kosmis. Vom Kindergarten „Lüttje Hus“ sei auch ein Papatag mit „Schulhofarbeiten“ geplant. Später würden Spielgeräte installiert und Pflanzen gesetzt.

Komplett naturnah umgestaltet kann der jetzt fast vollständig gepflasterte Schulhof nicht. Gepflasterte Feuerwehrzufahrtsbereiche werde es auch weiterhin geben, so Petra Knetemann, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Bürgerservice und Soziales im Edewechter Rathaus.