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Betreuung Kindergarten will länger öffnen

Melanie Hanz

Hohenkirchen - Der Kindergarten Hohenkirchen erweitert zum 1. Januar seine Regelöffnungszeit: Bisher ist der Kindergarten mit zwei Gruppen von jeweils 25 Kindern sowie der Krippe mit 15 Kleinkindern regulär von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Eltern können einen Frühdienst von 7.30 bis 8 Uhr sowie einen Spätdienst von 12 bis 12.30 Uhr und 12.30 bis 13 Uhr nutzen.

Wie Kindergartenleiterin Christina Förster im Schul- und Sozialausschuss berichtete, werden zurzeit 17 Kinder im Frühdienst bis 8 Uhr und 23 Kinder im Spätdienst nach 12 Uhr betreut – und zwar von nur einer Erzieherin. Würde die Regelöffnungszeit erweitert, wären zwei Kolleginnen für die Betreuung zuständig, sagte Förster.

Eine Kollegin vor Ort

Das gleiche gilt für die Krippenkinder im Früh- und Spätdienst: Fünf Kinder werden vor 8 Uhr und sieben Kinder nach 12 Uhr betreut – ebenfalls von nur einer Kollegin. Natürlich sind dann auch die anderen Erzieherinnen noch vor Ort: Sie bereiten den nächsten Tag vor, haben Teambesprechungen – und können so jederzeit bei Bedarf einspringen.

Durch die von den Ausschussmitgliedern befürwortete Verlängerung der Regelöffnungszeit ändern sich die Kindergartengebühren: Bisher haben Eltern pro angefangener halben Stunde Zusatzbetreuung 7,50 Euro gezahlt. Künftig werden pauschale Gebühren für die dann reguläre fünfstündige Betreuung fällig. Das gilt für die Krippengruppe und für eine Kindergartengruppe.

Die zweite Kindergartengruppe behält bis auf weiteres die Regelöffnungszeit von 8 bis 12 Uhr bei.

Karen Liedigk, seit Februar neue Leiterin der Grundschule Hohenkirchen, berichtete von positiven Entwicklungen: „Wir sind am Bauen und Basteln“, sagte sie: Unter anderem habe die Grundschule nun einen neuen EDV-Raum. „Und vor allem ist Ruhe in der Schule eingekehrt, das ist für Kinder, Kollegium und Eltern das wichtigste“, sagte sie.

Lob für Obstprogramm

Liedigk lobte das nach den Sommerferien angelaufene Schulobstprogramm. „Es läuft tadellos, die Kinder sind begeistert“, betonte sie. Pro Kind werden jeden Montag 300 Gramm Obst und Gemüse für die ganze Woche geliefert, die dann gemeinsam in den Klassen zubereitet und verspeist werden.

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