Petersdorf - Zur Schule gehen bedeutet nicht gleich die Schulbank zu drücken – zumindest nicht in der Grundschule in Petersdorf. Dort werden zurzeit montags bis freitags bis zu elf Zweit- bis Viertklässler der Grundschule betreut. Für eine Betreuung bis zu zwei Wochen konnten sie dort angemeldet werden. Die Hortferienbetreuung wird seit dem 25. August bis 10. September zum ersten Mal und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde angeboten.

Das bisherige Fazit von Schulleiterin Johanna Albers: „Es wird gut angenommen. Der Bedarf an Betreuung ist vorhanden.“ Aus diesem Grund könne sie sich vorstellen, dass die Betreuung im kommenden Jahr erneut angeboten wird. Von 7.30 bis 13 Uhr steht eine pädagogische Mitarbeiterin der Schule zur Verfügung, um sich um die Kinder zu kümmern.

Dabei betont Albers, dass dasselbe pädagogische Konzept wie in der Schulzeit angewendet werde. „Die Kinder müssen sich auch hier an Regeln halten.“ Zudem würden sie dadurch wieder an den Schulalltag gewöhnt – dieser beginnt schließlich schon am Donnerstag, 11. September. Außerdem kennen die Kinder sowohl die Mitarbeiterinnen als auch die Räumlichkeiten. Somit sei das Konzept „eine runde Sache“. Die pädagogische Mitarbeiterin Elisabeth Schwerdt, die abwechselnd mit Agnes Brinkmann die Kinder betreut, betont, dass die Betreuung nicht der Belustigung diene. „Wir sind keine Animateure, die für die Unterhaltung der Kinder zuständig sind.“ Wichtig sei es, dass die Kinder während der Betreuungszeit entspannen können. Ganz auf sich alleine gestellt sind sie jedoch nicht. Brinkmann und Schwerdt kochen oder backen mit den Kindern, außerdem wird auf gemeinsame Aktivitäten Wert gelegt.

„Es ist für uns wichtig, dass wir morgens gemeinsam frühstücken“, ergänzt Schwerdt. Denn den Kindern selbst sei „das Miteinander wichtig“.

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen