Kreyenbrück - Mit Beginn des neuen Schuljahres machen sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kreyenbrück regelmäßig auf den Weg zu einem ganz besonderen Lernort: die Stadtteilbibliothek Kreyenbrück. „Unsere Schule und die Bibliothek stehen schon lange in gutem Kontakt. Mit dem Start in den Ganztagsbetrieb möchten wir diese Zusammenarbeit nun stärken und ausbauen“, sagt Schulleiterin Susanne Wendt, die am Dienstag gemeinsam mit Anne Düser, der Leiterin der Stadtteilbibliothek, einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnete.
Die Teilnahme an Schulungsangeboten der Stadtteilbibliothek wird mit dem Schuljahr 2015/16 verbindlich in den Lehrplan aufgenommen. „Die Schülerinnen und Schüler werden so systematisch und altersgerecht in die Bibliotheksnutzung eingeführt“, erläutert Düser. Ergänzt werden die Einführungen durch Schnupperbesuche, Bilderbuchkino, die Ausleihe von Medienboxen und andere mit der Schule abgestimmte Aktivitäten.
„Lesen ist unverzichtbar für den Erfolg in Schule und Beruf und die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die Kooperation haben wir die Chance, das Leseinteresse auf einer breiten Basis zu wecken und zu fördern und die allerersten Grundlagen für den kompetenten Umgang mit Medien zu vermitteln“, berichtet Düser.
Die Bildungspartnerschaft mit der Grundschule Kreyenbrück ist für die Stadtbibliothek bereits die achte Kooperation im Rahmen des Netzwerks „Schule und Bibliothek – Bildungspartner für Lese- und Informationskompetenz“. Fünf Grundschulen und vier weiterführende Schulen zählen nach Mitteilung der Stadt zu den Kooperationsschulen der Stadtbibliothek. Grundlage für die Zusammenarbeit sind die Erfahrungen, die im Projekt „Schu:bi – Schule und Bibliothek“ gesammelt wurden.
Im Rahmen dieses Projektes wurden seit 2008 erfolgreich Unterrichtseinheiten zur Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 12. Klasse entwickelt.
