Kirchhatten/Sandhatten/Hatterwüsting - Der Hatter Ferienpass befindet sich weiter im Aufwind. Nach dem Flautejahr 2016 (unter 200 Kinder) und der Umstellung auf einen neuen Anmeldemodus stieg die Zahl der Teilnehmer gegenüber 2017 um weitere 60 auf nunmehr 310 Kinder. Mehrfachanmeldungen waren die Regel, insgesamt wurden etwa 1800 Plätze genutzt.

Eindeutige Favoriten ließen sich nicht ausmachen, aber auch keine Flops, sagt Organisatorin Antje Gadeberg. „Wir haben ein gutes Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage.“ Rund ein Drittel nutzte die Möglichkeit zur Online-Anmeldung. Viel positives Feedback gab es zum erstmals komplett in Farbe gedruckten Ferienpass. Neben den Angeboten, die das Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde selber auf die Beine stellte, bereicherten auch die Hatter Vereine das Freizeitangebot. Orte wie das kleine Dingstede sind hier schon seit vielen Jahren eine feste Größe. „Aber auch neue Vereine sind immer willkommen“, betont Antje Gadeberg.

45 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 12 Jahren hatte die Freiwillige Feuerwehr Kirchhatten am Wochenende zu Gast. Ortsbrandmeister Jürgen Brumund und sein Stellvertreter Torben Lüschen begrüßten die Gruppe. Es gab reichlich Wasserspaß und -spiele. Ärgerlich: Da sich einige angemeldete Kinder nicht abmeldeten, konnten Kinder auf der Warteliste leider nicht teilnehmen.

Der Hegering Hatten gestaltete am Freitag für 17 Ferienpasskinder den Nachmittag. Organisiert von den Umweltpädagogen des Hegeringes, Karin Bischoff-Krohn und Detlef Riedel, sowie weiteren Hatter Jägern wurde ein Nachmittag an einem See in Hatterwüsting angeboten. Die Dingsteder Jagdhornbläser spielten auf, bevor im Wasser Teichfrösche und andere Lebewesen unter die Lupe genommen wurden. Auf dem Hof von Heidi und Hans-Hermann Oltmann in Sandhatten gab es Spiele und bot das Infomobil der Jägerschaft die Gelegenheit, heimische Tiere aus der Nähe zu betrachten.