Streekermoor - Ein klares Signal für den Erhalt der Grundschule Streekermoor haben Schulausschussvorsitzender Siegfried Dose (SPD) und FDP-Fraktionsvorsitzender Niels-Christian Heins am Freitag gegenüber Elternvertretern gegeben. „Keiner hat beschlossen, die Schule zu schließen. Es geht uns um einen dauerhaften Erhalt der Einrichtung“, so Heins. Anlass für diese Stellungnahme sind in Streekermoor kursierende Gerüchte, die zur Außenstelle der Grundschule Sandkrug umgewandelte Schule, habe keine Zukunft.

Der durch die Gerüchte alarmierte Schulelternrat macht sich in einer Erklärung prophylaktisch für den Erhalt der Schule stark. Sie sei mehr als nur ein Ort gemeinsamen Lernens, sondern auch Ort des sozialen Austausches, Zentrum kulturellen Lebens und Identifikationsobjekt für Heranwachsende. „Der demografische Wandel muss als pädagogische Chance aufgefasst werden, in kleinen Klassen Schüler individuell zu fördern“, heißt es in dem Schreiben.

Die Elternvertreter und Schulleiter Ufke Janssen wiesen während des Ortstermins auf diverse Baustellen in der Schule hin: In der Schule besteht ein großer Bedarf nach geeigneten Schränken und anderem Mobiliar, vor dem Haupteingang bildet sich bei schlechtem Wetter wegen des abgesackten Pflasters eine große Pfütze. Außerdem fehlt eine durchgehende Umzäunung des Schulgeländes zur Straße hin und eine Außenbeleuchtung im Bereich des Haupteingangs. Heins kündigte an, sich im Rat für das zeitnahe Aufstellen eines Investitionsplans einzusetzen, der für alle Grundschulen eine verlässliche Planungsgrundlage künftiger Investitionen schaffe. „Wir brauchen das bereits für die kommenden Haushaltsberatungen“, so seine Forderung. Amtsleiterin Marianne Wentzel erinnerte daran, dass die Gemeinde in den vergangenen Jahren „Millionenbeträge“ in Kindergärten und Schulen investiert habe. In diesem Jahr seien nach einem einstimmigen Ratsbeschluss mehr Gelder als in den Vorjahren der Schule zur Verfügung gestellt worden.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten