Hude - Anja Peters zog ein positives Fazit: „Wir haben in diesem Jahr eine Menge Veranstaltungen und Projekte vorantreiben können“, berichtete die Kulturhof-Leiterin am Dienstagabend in der öffentlichen Sitzung des Präventionsrates. Veranstaltungen wie der Mädchentag, die alkoholfreie Kohltour, der Jungen-Erlebnis-Tag oder der Besuch des „Music Inliner“ waren nur einige der erfolgreichen Projekte. Im Sommer konnte der Kulturhof außerdem 48 Ferienspaßveranstaltungen anbieten. Auch die „Tanzrausch“-Party vor wenigen Wochen war „ohne großartige Vorkommnisse“ mit über 1400 Kindern und Jugendlichen gut angekommen.
Per Powerpoint-Präsentation stellte Anja Peters vergangene Arbeiten und Projekte, aber auch die nächsten Ziele des Präventionsrates vor. Dabei stach vor allem ein Projekt hervor: „Klasse 2000“. Das Grundschulprojekt begleitet Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse mit sogenannten „Gesundheitsförderern“, die die Kinder in sieben unterschiedlichen Bereichen schulen. In den Kategorien Bewegung, Entspannung, Körperwissen, Ernährung, Sucht- und Gewaltprävention sowie „Persönliche und soziale Kompetenzen“ wird den Kindern spielerisch das Wissen näher gebracht.
Kerstin Seifert, Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Gesundheit & Erziehung“, ist bereits ausgebildete „Gesundheitsförderin“, und auch Anja Peters will die Ausbildung im nächsten Jahr absolvieren, „damit wir den Bezug zu den Huder Schulen haben“.
Die Leiterin der Grundschule Jägerstraße, Ilona Schütte, zeigte sich beeindruckt, und auch Präventionsratsvorsitzender Axel Jahnz fand: „Ich würde mir das Projekt gerne für die Grundschule Jägerstraße wünschen“, die 200 Euro Patenschaft für ein Jahr pro Klasse werde er übernehmen.
Anja Peters fügte hinzu: „Ich finde, es lohnt sich, für wenig Geld dieses Projekt in den Huder Schulen zu implementieren“, so habe das Projekt seit 1991 eine Erfolgsquote von über 95 Prozent.
Neben dem Projekt für Grundschulen seien aber auch im nächsten Jahr Veranstaltungen wie der Mädchentag, die alkoholfreie Kohltour oder der Jungen-Erlebnis-Tag geplant. Anlässlich des „Safer Internet Day“ am 5. Februar sollen zum Thema „Internet erfahren statt Gefahren“ verschiedene Vorträge über Soziale Netzwerke, Handys, Computerspiele und Cybermobbing aufklären.
Das nächste Treffen des Präventionsrates findet im Frühjahr 2013 statt. Weiterhin gesucht werden für die drei Arbeitsgruppen „Gesundheit & Erziehung“, „Respekt & Toleranz“ und „Sicherheitsempfinden & Dialog“ Interessierte, die sich mit eigenen Ideen einbringen wollen.
