Harkebrügge - Mit dem Bau von Nistkästen endete das Projekt „Vögel“ beim Waldkindergarten „De Landkieker“ in Harkebrügge. Unter Anleitung der Jäger Wilfried Rolfes und Olaf Reil sowie dem Naturschutzobmann des Hegering Barßel Heinz Hinderks zimmerten die kleinen Handwerker zahlreiche Wohnräume für Meisen und Wohnungssuchende in der Vogelwelt. Die Vogelkästen konnten die Teilnehmer mit nach Hause nehmen.

„Die Eltern hatten die Idee zu dieser Aktion“, erklärte Erzieherin Karin Schumacher. „Ich werde meinen Nistkasten bei uns im Garten am Baum aufhängen. Dann kann ich schön beobachten, ob die Vögel ihr neues Wohnzimmer, annehmen“, sagte der kleine Peter. „Singvögel sind nicht nur schön zu hören, sondern auch sehr nützlich. Weil sie sich von Insekten ernähren, helfen sie uns im Garten, die Schädlinge zu bekämpfen. Dann braucht man auch kein Gift zu spritzen“, sagte Hinderks.

„Wir haben uns mit unseren Kindern in den vergangenen Wochen mit der Vogelwelt beschäftigt, nach dem Motto ,Zum Piepen’“, sagte Schumacher. „Dabei haben wir auch die Vögel bei uns im Wald beobachtet. Von den Mädchen und Jungen gab es viele wissenswerte Fragen.“ Welche Vögel bleiben über den Winter hier? Was sind Zugvögel? Warum können die Vögel fliegen und wir nicht? waren einige der Fragen. Den Kindern wurden die einzelnen Vogelarten erklärt. „De kleinen Landkieker“ seien sehr interessiert gewesen, sagte auch Erzieherin Ruth Krause.

Zum Projekt gehörte der Besuch des „Männeken-Theaters“ in Augustfehn. „Dort gab es das Stück ,Ratzenspatz’ und unser Thema Vögel fand sich dort wieder“, sagte Schumacher. Erstellt wurde auch eine Bildercollage. Zu sehen sind Eisvogel, Storch und der Vogel des Jahres, der „Grünspecht“. Anhand eines Beamers bekamen die Kinder zu sehen, wie sich Tiere in der Natur bewegen. Die Mädchen und Jungen waren von der Projektwoche begeistert.