Petersfehn/Aschhausen - Der offizielle Titel ist zwar etwas sperrig: „Verhaltensbedingtes Energiesparen in Einrichtungen der Gemeinde Bad Zwischenahn“. Es geht aber auch kürzer: Als „50:50-Projekt“ ist das Programm seit zwei Jahren in den Grundschulen Rostrup und am Wiesengrund bekannt. Und jetzt soll es auch in Petersfehn und am Standort Aschhausen anlaufen.
Schüler, Lehrer und Hausmeister sollen durch einfache Verhaltensänderungen Energie sparen und so etwas für Umwelt tun. Und um die Motivation zu erhöhen, bleibt die Hälfte des jährlich eingesparten Geldes, das nicht für Strom, Gas und Wasser ausgegeben wird, bei den Schulen, die andere Hälfte entlastet den Gemeindehaushalt.
Neben dem monetären Aspekt ist Gemeindeverwaltung und Schulleitungen aber auch der pädagogische wichtig: „Wenn die heutigen Grundschüler 50 sind, wird es kaum mehr Öl geben“, wies Bürgermeister Arno Schilling bei der Vertragsunterzeichnung auf die Endlichkeit fossiler Energien hin. Zwar sei die schonende Verwendung von Ressourcen in den curricularen Vorgaben verankert, meinte die Leiterin der Grundschule Petersfehn, Rita Schorling. „Energiesparen als Unterrichtsfach gibt es aber nicht.“ Dennoch soll es künftig „fest verankert werden im Denken der Schule. Unser Ziel ist es ganz klar, etwas für den Klimaschutz zu tun.“
Wie viel das sein kann, machte Axel Heyne, Amtsleiter Gebäudemanagement, am Beispiel der bereits teilnehmenden Schulen deutlich: So hätte die am Wiesengrund im ersten Jahr zehn und im zweiten 13 Tonnen Kohlendioxid (CO
Und Petra Janssen-Friedrich, Leiterin der Grundschule Elmendorf/Aschhausen hob noch einen weiteren Aspekt hervor: „Wir wünschen uns, dass die Verhaltensänderung auch Auswirkungen auf das tägliche Leben zu Hause hat.“
