Wildeshausen - Es sind die vorerst letzten 14 Experimentierboxen und Solarstative, die von den weiterführenden Schulen an die Grundschulen in Wildeshausen und im Landkreis verteilt werden.
Das dreijährige Projekt „Solarboxen“ fand mit der Übergabe der Boxen von den Zehntklässlern der Realschule Wildeshausen an die Grundschule Spascher Sand am Dienstag im Stadthaus ein Ende. Damit sind alle Wildeshauser Grundschulen mit Solarboxen ausgestattet. Der Initiator des Projektes, Holger Adomat, Lehrer an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Wildeshausen, geht in den Ruhestand. Ein Nachfolger sei noch nicht gefunden, sagte BBS-Leiter Gerhard Albers. „Dass die Grundschulen in Wildeshausen das Thema Klima aufgreifen und die Schulen kooperieren, ist sein Verdienst“, sagt er. „So ein Kaliber zu ersetzten wird nicht leicht. Aber wir tun alles, um das Projekt zu erhalten.“
Denn schließlich ermöglichen die Experimentierboxen und Solarstative schon früh einen spielerischen Umgang mit dem Thema Klima.
Die Grundschulen setzen die Boxen vermehrt im Sachkundeunterricht der dritten und vierten Klassen ein. „Das ist eine tolle Art, Transparenz zu schaffen. So erleben die Schüler im Kleinen, was im Großen zum Beispiel auf dem Schuldach geschieht“, sagte Spascher Sand-Grundschulrektorin Susanne Klein.
Natürlich profitierten nicht nur die Grundschüler von dem Projekt. Die Realschüler konnten sich während der von der OLB-Stiftung geförderten Projektzeit mit den Grundlagen technischer Berufe beschäftigen.
Mit Erfolg: Niklas Buck erklärt, dass er im Sommer nach seinem Abschluss an der Realschule an der BBS sein Fachabitur in Technik machen möchte. Und auch seine anderen Mitschüler Reneé Mönnich, Slava Makashev, Lutz Mahlstede und Maximilian Schirrmacher wollen zum Großteil handwerkliche oder technische Berufe ergreifen. „Damit seid ihr auf einem goldenen Weg, technisch-handwerkliche Berufe sind die Zukunft“, sagte Albers.
